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Dauerholz aus Deutschland ist gut für die Ökobilanz

veröffentlicht am 15.03.2012 um 18:07 Uhr

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Made in Germany

Terrassenböden aus Holz liegen voll im Trend. Kein Wunder, denn kaum ein Bodenbelag sieht besser aus und wirkt wärmer und angenehmer als der natürliche Baustoff.

Viele Häuslebauer oder Modernisierer setzen dabei allerdings noch immer auf Tropenholz. Das Problem: Um die Ökobilanz dieser Bretter und Dielen steht es nicht zum Besten. Ein hoher Anteil stammt aus unkontrolliertem Raubbau, der im wahrsten Sinne des Wortes verbrannte Erde hinterlässt.

Global gesehen trägt die illegale Abholzung von tropischen Regenwäldern zu etwa 20 Prozent aller Treibhausemissionen bei, zudem verschlechtert sich die Bodenqualität in den betroffenen Ländern, biologische Vielfalt geht verloren. Der Import und Handel von illegal geschlagenem Tropenholz und den daraus gewonnenen Produkten ist deshalb seit Anfang dieses Jahres in der Europäischen Union (EU) verboten. Entlang der gesamten Lieferkette sind Importeure und Händler verpflichtet, nur legal geschlagenes Holz zu verwenden.

Die umweltfreundliche Alternative zum Tropenholz ist das sogenannte Dauerholz aus Deutschland. Aufgrund einer neuartigen Wachskonservierung ist es beständig wie zum Beispiel Bangkirai, dabei aber ökologisch unbedenklich, weil es aus heimischer Forstwirtschaft stammt und das verwendete Wachs ungiftig ist. Bei dem Verfahren wird das Holz bis ins Innere des Kerns mit einer umweltneutralen, wachsbasierten Lösung komplett durchtränkt. Erfunden hat das Verfahren ein deutscher Tischlermeister.

In den Holzzellen wirkt das Wachs auf natürliche Weise wie ein Schutzpanzer, sodass Feuchtigkeit, Pilze und Parasiten keine Angriffsfläche haben. Die Terrassendielen sind im Holzfachhandel in unterschiedlichen Größen erhältlich. Aus den präparierten Brettern können bis zu sechs Meter lange und 21 Zentimeter breite Dielen hergestellt werden.

Dauerholz hat eine Haltbarkeitsgarantie von 15 Jahren und ist im Holzfachhandel und bei Garten- und Landschaftsbauern erhältlich.



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