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Arbeiten in Kleinenbremen zu etwa 95 Prozent abgeschlossen / Neues Programm soll zu Ostern mit einem "Tag der offenen Tür" starten

Umbau zum Mitmach-Museum ist auf die Zielgerade eingebogen

Kleinenbremen (ly). Zielgerade in Sicht: Nach 15 Monaten ist der Umbau des Kleinenbremer Museums für Bergbau und Erdgeschichte zu etwa 95 Prozent abgeschlossen, wie Projektleiter Heino Heine schätzt. Was noch fehle, seien Kleinigkeiten.

veröffentlicht am 27.11.2008 um 00:00 Uhr

Offiziell fällt der Startschuss zum neuen Programm Ostern, wenn auch die Saison beginnt. Spätestens dann sollen alle Angebote genutzt werden können. Zur Einweihung ist ein "Tag der offenen Tür" geplant. In Kleinenbremen beginnt damit eine neue Zeitrechnung: "Weg vom Hinschau-Museum mit belehrendem Charakter, hin zum Mitmach-Museum", erklärt Leiter Dr. Gerhard Franke. Im Detail: Die Fossilien-Präparation in der früheren "Steigerstuben"-Küche ist bereits installiert, erste Probeläufe sind für den Winter geplant. In die einstige Gaststube nebenan ist eine museumspädagogische Werkstatt eingezogen. Dort fehlt noch eine Tür. Wahrscheinlich zum Frühjahr geht's im sanierten Wiegehaus desSteinbruchs los, das künftig eine Steinhauerei beherbergt. Überdies sollen darin heimische Künstler ausstellen können. Am neuen Grill-Pavillon muss noch etwas gemauert werden. Komplett fertig ist der umgestaltete Eingangsbereich zum Museum, der sich nun offener präsentiert. Wer die restlichen Arbeiten erledigt, steht noch nicht fest. Eine Maßnahme, durch die sich Langzeitarbeitslose aus Minden und Porta Westfalica qualifizieren konnten, läuft in wenigen Tagen aus. Beschäftigt waren insgesamt 52 Männer und Frauen. Positiver Nebeneffekt: Rund 20 Prozent von ihnen konnten in den regionalen Arbeitsmarkt vermittelt werden. "Einüberdurchschnittliches Ergebnis", freute sich Petra Krinke, Geschäftsführerin der Mindener Initiative für Arbeit und Schule (Ifas), einer Beschäftigungsgesellschaft. Unterstützt hat das Projekt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales über ProArbeit in Porta Westfalica. Finanziell getragen wurde es vom Kreis Minden-Lübbecke sowie durch Zuschüsse aus dem EU-Förderprogramm "Leader plus". Erdarbeiten, Rohre verlegen, Fliesen kleben: Sichtlich gerührt berichtete ein Teilnehmer, es habe ihm sehr gefallen. "Ich habe vieles gelernt." Ein anderer lobte die Kollegialität, freute sichüber einen geregelten Tagesablauf sowie die Auffrischung seiner handwerklichen Fähigkeiten und kam zu dem Schluss: "Ich werde gebraucht."

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