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Neue Räume der Magister-Nothold-Schule eröffnet / Platz fürs Jugendamt

Umbau ist fertig - nach sechs Jahren und Investitionen von 3,4 Millionen

Lindhorst (jcp). Bei der Eröffnung des Neubaus an der Magister-Nothold-Schule haben sich Vertreter des Landkreises und der Samtgemeinde von der Zukunftsfähigkeit der neuen Räume überzeugt. Gesamtwert des Umbaus: rund 3,4 Millionen Euro.

veröffentlicht am 13.05.2008 um 00:00 Uhr

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Mit zwei Millionen Euro hat die Sanierung der Fassade des Hauptgebäudes einen Großteil des Geldes beansprucht. Die Umbaumaßnahmen zur Ganztagsschule - etwa die Einrichtung von Freizeitmöglichkeiten und einer Mensa - schlugen mit rund 1,2 Millionen Euro zu Buche. Die Kosten hierfür übernahm zu 90 Prozent das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das seit 2003 mit dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) "normale" Schulen auf dem baulichen Weg zur Ganztagsschule unterstützt. Die drei Redner des Tages - Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier, Samtgemeindebürgermeister Gerd Busche und Schulleiter Werner Stünkel - lobten jeweils die gute Zusammenarbeit bei Finanzierung und Umsetzung der Bauarbeiten. Schöttelndreier hob hervor, dass es sich bei fast allen der insgesamt 30 mit den Arbeiten betrauten Unternehmen um lokale Betriebe handelte. Busche freute sich vor allem über die freundliche, farbenfrohe Gestaltung des Neubaus. Schulleiter Stünkel ging das Thema spürbar aus der Lehrer-Perspektive an und entschuldigte sich bei Schülern, Hausmeistern und Reinigungskräften für die Lärm- und Schmutzbelastung der vergangenen Jahre - begonnen hatten die Arbeiten bereits 2002. Bei einer anschließenden Führung konnten sich alle Gäste davon überzeugen, dass sich die Strapazen gelohnt haben. Für insgesamt 165 000 Euro sind die Räume erstellt worden, in denen nun das Jugendamt direkt vor Ort an der Magister-Nothold-Schule präsent ist. Der Hintergrund: Ein durch den allgemeinen Geburtenrückgang verursachter Schülermangel ließ einige Klassenräume leer stehen, die nun offen sind für alternative Zwecke. Weil Kinder und Jugendliche - und um die geht es bei einer Schule schließlich - es eher locker mögen, sorgten Musiklehrer Wilfried Regert und die Schülerband für ein flippiges musikalisches Programm. So erklang zwischen den Reden Musik aus der Jugend unterschiedlicher Generationen - von Elvis Presley bis zu den Fugees.



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