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Blauröcke haben mehr als 1000 Arbeitsstunden investiert

Umbau des Feuerwehrhauses in Scheie vor dem Abschluss

Scheie (bus). In Scheie steht die Umgestaltung des Feuerwehrhauses kurz vor dem Abschluss. Vom gegenwärtigen Stand der Dinge haben sich die Mitglieder des Feuerschutzausschusses des Stadtrats während ihrer jüngsten Sitzung ein Bild gemacht. Der Ausschuss äußerte sich sehr anerkennend über das Engagement der Scheier Blauröcke. Der Umbau könne alsbald seiner Bestimmung übergeben werden, sagte Bürgermeister Reiner Brombach.

veröffentlicht am 06.05.2006 um 00:00 Uhr

Das Vorhaben hat ein wenig mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich veranschlagt. Im Juli 2004 hatte Ortsbrandmeister Andreas Dettmer die Bauzeit auf "etwa zwei bis drei Monate" kalkuliert. Mittlerweile haben die Kameraden weit mehr als 1000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit in das Projekt investiert. Die Wehr hatte sich in der Vergangenheit mit zwei eigentlich als Garagen konzipierten Räumen zufrieden geben müssen. In den Räumen, insbesondere in dem, in dem das Einsatzfahrzeug steht, herrscht eine auf Außenstehende besorgniserregend anmutende Enge. Jetzt ist im Obergeschoss des 1951 errichteten Gebäudes ein lichtdurchfluteter Schulungsraum nebst kleiner Küche entstanden. Etliche Trennwände fielen der Modifikation zum Opfer - Decke, Fußboden und Elektrik wurden komplett erneuert. Darüber hinaus gibt es in Zukunft zwei schmucke Toilettentrakte. Als sehr erfreulich für eine Baumaßnahme dieser Größenordnung bezeichneten die Ausschussmitglieder die geringen Kosten der Neugestaltung. Für die einst mit 20 000 Euro kalkulierte Maßnahme waren schließlich 12 000 Euro bewilligt worden. Die Endabrechnung wird voraussichtlich um 1000 Euro höher ausfallen. Dennoch sei der Umbau "dank des enormen Engagements der Scheier Feuerwehrleute zu einem Schnäppchenpreis" gelungen, meinte Ekkehard Dürig. Was den Ausschussvorsitzenden ebenfalls freudig stimmte: Eine haushaltstechnische Finesse macht es möglich, dass mit der Renovierung der Feuerwehrhäuser in Evesen und Röcke früher als zunächst geplant begonnen werden kann. Nach kurzer Erörterung kam das Gremium überein, zunächst die Herrichtung des Röcker Domizils in Angriff zu nehmen. Obwohl beide Unterkünfte dringend einer Instandsetzung bedürften, präsentiere sich das Haus in Röcke noch desolater als das in Evesen, erläuterte Dürig. Und: "Mit ,hier die eine Hälfte des Geldes und dort die andere' ist keinem geholfen."

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