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Ab nächste Woche Stau / Schäden durch Wurzelwerk? Anwohner sollen Ansprüche anmelden

Umbau der Rodenberger Allee beginnt

Bad Nenndorf (rwe). Wer in Bad Nenndorf in diesen Tagen durch die Rodenberger Allee fahren muss, sollte ein paar Minuten mehr Fahrzeit einkalkulieren. Denn dort erneuert die Firma Schweerbau aus Stadthagen im Auftrag des Wasserverbandes derzeit die Wasserleitungen. Bis kommenden Montag sollen die Arbeiten andauern. Doch nach dem Stau ist vor dem Stau. Die Stadt beginnt dann nahtlos mit dem Ausbau der Straße, bis Juli 2009 sollten Anlieger und Autofahrer Geduld mitbringen.

veröffentlicht am 12.06.2008 um 00:00 Uhr

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Die Anlieger der Rodenberger Allee und die Presse haben vergangene Woche Post bekommen von der Stadt Bad Nenndorf. Inhalt: "Informationenüber den Ausbau der Rodenberger Allee". Denn diesen will die Stadt ab Anfang kommender Woche bis Juli 2009 in Angriff nehmen. Einen Vorgeschmack darauf haben die Anrainer und die Autofahrer bereits bekommen. Seit Mitte Mai wird bereits gearbeitet. Der Wasserverband Nordschaumburg lässt eine neue Wasserleitung in die Straße legen. Und daher läuft der Verkehr derzeit nur einspurig, im Feierabendverkehr stehen die Autos in beiden Richtungen schon einmal fünf bis zehn Minuten vor der Behelfsampel. Bis Montag, 16. Juni, sollen die Arbeiter der Firma Schweerbau mit der Wasserleitung durch sein. Allerdings könnten die Arbeiten dann "unter Umständen" bis 22 Uhr dauern, heißt es im Schreiben aus dem Rathaus. Wenn die Handwerker aus Stadthagen abrücken, sind die Kollegen der Bautra GmbH aus Lauenhagen an der Reihe. Zunächst werden im ersten Zug auf einer Länge von 420 Metern im nördlichen Bereich zwischen der Bahnhofstraße bis zum Bückebergweg die Kanäle saniert, Hausanschlüsse erneuert, die Fahrbahn ausgetauscht und die Fußwege gemacht. Parallel dazu arbeitet der Energieversorger e.on Westfalen an den Gasleitungen. Um die Behinderungen der Anwohner und des Verkehr möglichst gering zu halten, würden kurze Bauabschnitte von etwa 150 Metern Länge gebildet, teilt Stadtdirektor Bernd Reese mit. Dabei könne es vorkommen, dass auch angrenzende Stellplätze in Anspruch nehmen und diese den Anwohnern in dieser Zeit nicht zur Verfügung stünden. Der Stadtdirektor bittet in dem Schreiben die Anlieger um Verständnis, Behinderungen ließen sich nicht ganz vermeiden. Zugleich weist er die Eigentümer auf ihre Rechte hin. Für Schäden, die durch das Wurzelwerk der Platanen auf Privatgrundstücken an Mauern oder Kanälen entstanden seien, sei die Stadt verantwortlich. Allerdings könnte die Anlieger auch eine Mitschuld treffen. Dieses sei gerade beim Wurzeleinwuchs in Leitungen zu berücksichtigen, "wenn Undichtigkeiten in den Rohren zum einwuchs beigetragen haben". In solchen Fällen könnten die Stadt die Kostenerstattungen kürzen. Reese fordert "betroffene Anwohner" auf, ihre Ansprüche schriftlich bei der Stadt einzureichen. Diese würden weitergeleitet und "anschließend von der Versicherung geprüft und bearbeitet".

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