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Bückeburger absolviert erst Sieben-Tage-Marathon in Tschechien / Dann 100-Kilometer-Berglauf im Chiemgau

Ultraläufer Jobst von Palombini mit Spitzenplatzierungen

Leichtathletik (cwo). Jobst von Palombini vom VfL Bückeburg, vielfacher schaumburger Kreisrekordhalter auf diversen Langstreckendistanzen, hat in den vergangenen Wochen an zwei so genannten Ultra-Läufen in Europa teilgenommen.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 09:18 Uhr

Jobst von Palombini beim Chiemgauer 100-Kilometer-Ultra-Berglauf

Vom 1. bis 7. Juli absolvierte Jobst von Palombini im tschechischen Mähren den Moravian Ultramarathon. Dabei galt es, an sieben aufeinander folgenden Tagen jeweils einmal die Marathondistanz zu bewältigen. Aus organisatorischen Gründen schwankten die täglichen Streckenlängen zwischen 41 und 45 Kilometer, in der Summe absolvierten die Läufer aber genau sieben Mal die berühmten 42,195 Kilometer. Jobst von Palombini, der nach 1999, 2000 und 2001 bereits zum vierten Mal an dem landschaftlich reizvollen und anspruchsvollen Lauf teilnahm, hatte am ersten Veranstaltungstag mit den sehr heißen Temperaturen zu kämpfen, akklimatisierte sich aber schnell und kam bereits am zweiten Tag gut mit dem anspruchsvollen Gelände mit insgesamt 7.000 zu bewältigenden Höhenmetern zurecht. Am vierten Tag fand der Bückeburger seinen Laufrhythmus und fühlte sich von nun an ganz in seinem Element. Dies zeigte sich auch in seinen Tagesresultaten - von Palombini steigerte sich von 3:45 Stunden, 4:00 Stunden und 3:58 Stunden an den ersten drei Tagen, am vierten Tag auf 3:44 Stunden und an den darauf folgenden Tagen gar auf Zeiten von 3:22, 3:10 und 3:20 Stunden in jeweils sehr strapaziösem Gelände. Mit seiner somit erzielten Gesamtzeit von 25:23:05 Stunden belegte der 38-Jährige unter 25 Läufern, die alle sieben Tage durchstanden, den dritten Rang. Bereits nur eine Woche später trat Jobst von Palombini im Chiemgau zu einem 100-Kilometer-Berglauf an. Die Strecke mit Start- und Zielort Ruhpolding führte um den Rauschberg herum, über die Jochberg Alm und auf den Hochfelln. Die Strecke bot mit mehreren Anstiegen in Höhen oberhalb von 1000 m ein äußerst anspruchsvolles Profil mit insgesamt 4.400 Höhenmetern. Von Palombini bewältigte die Strecke in 14:03 Stunden und überquerte die Ziellinie als Vierter. Auf die Frage, ob er sich auf die Ultralangstrecken speziell vorbereitet hätte, antwortete von Palombini mit dem ihm eigenen verschmitzten Grinsen: "Nein, da habe ich voll auf meine Erfahrung vertraut. Nach jetzt insgesamt 276 Marathons und Ultras weiß ich inzwischen, wie man so etwas angeht."



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