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Ulrich Schwabe gestorben

Rinteln. Ulrich Schwabe ist tot. Der 52-jährige Geschäftsführer des Hotels "Der Waldkater" starb nach monatelangem Kampf an den Folgen einer heimtückischen Krebserkrankung. Bis zuletzt hatte er mit seiner Ehefrau und den beiden Töchtern, den Beschäftigten des Hotels und des Stadtkaters sowie seinen vielen Freunden gehofft, die Krankheit besiegen zu können. Doch alle Hoffnung war vergebens.

veröffentlicht am 12.05.2007 um 00:00 Uhr

Ulrich Schwabe?

Für den zur riha-Gruppe gehörenden Waldkater ist der Tod des in Fritzlar geborenen Gastronomen ein großer Verlust. Wie er es auch für seine unzähligen Freunde und Bekannten in Rinteln ist. Seit 1989 führte Schwabe das Hotel, machte es nach dem gelungenen Umbau zu einem der führenden Betriebe im Weserbergland. Unter Schwabes Regie gelang es, das idyllisch am Waldrand gelegene Hotel wieder zu einer renommierten Adresse zu machen. Ausgezeichnet hat Schwabe bei seiner Tätigkeit stets der nicht nur auf den Waldkater gerichtete Blick, was sich auch im Engagement für seine neue Heimatstadt äußerte. Bei Pro Rinteln gehörte er zu den Gründungsmitgliedern und sorgte in der Arbeitsgruppe Touristik dafür, dass die Belange des Beherbergungsgewerbes ausreichend berücksichtigt wurden. Darüber hinaus engagierte er sich in den Fachverbänden seiner Branche, legte besonderen Wert auf die Ausbildung qualifizierten Nachwuchses und packte an, als es galt, in der Innenstadt zunächst den Stadtkater und dann den Ratskeller nach vorn zu bringen. Sein kooperativer Führungsstil war darauf ausgerichtet, seinen Mitarbeitern Spaß und Freude am Beruf zu vermitteln und ihre Eigenständigkeit zu fördern. Ein Umstand, der ihm während der langen Krankheit zupass kam: Stolz war er darauf, dass "sein" Waldkater auch während seiner therapiebedingten Abwesenheiten reibungslos weiterlief. Sein Witz, sein Charme und sein Esprit halfen ihm, schnell neue Freunde in Rinteln zu finden, wobei er kein oberflächlicher Dampfplauderer, sondern ein ernsthafter und gefragter Gesprächspartner und für viele auch Ratgeber war. Beim Kegeln, in der Betriebssportgruppe und beim heiß geliebten Golfen suchte Ulrich Schwabe Entspannung vom Beruf. Sein viel zu früher Tod hinterlässt zunächst bei seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen Ratlosigkeit und Leere; die Spuren seines Wirkens in und für Rinteln werden aber fortleben. Stefan Reineking



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