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Hofreitschule spendet Erlös aus Reitvorführung / Fürstenpaar ruft zur Teilnahme auf

"Typisierung kostet viel Geld - wir helfen"

Bückeburg (mig). Anlässlich einer Vorstellung der Fürstlichen Hofreitschule haben zahlreiche Besucher zugunsten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei gespendet. Die Schirmherren der Aktion "Bückeburg - eine Stadt lässt sich typisieren", Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe und Ehefrau Nadja Anna, riefen zur breiten Teilnahme am Typisierungs-Termin am Samstag, 19. April, auf.

veröffentlicht am 26.03.2008 um 00:00 Uhr

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In seinem Grußwort wies Fürst Alexander vor allem auf die große Bedeutung der Initiative hin: "Je mehr Menschen sich typisieren lassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein genetischer Zwilling gefunden werden kann." Vor einer schmerzhaften Entnahmeprozedur müsse heute kein potenzieller Spender Angst haben. "Früher tat es weh, das ist inzwischen vorbei", betonte der "längst typisierte" Schirmherr. Einen "schönen Ostergruß an die betroffenen Familien" sendeten anschließend Hofreitmeister Wolfgang Krischke und die erste Oberbereiterin Christin Krischke. "Die Typisierung kostet viel Geld, deshalb wollen wir 100 Prozent der Einnahmen spenden", machte Christin Krischke deutlich. Schon anlässlich der Erkrankung des kleinen Leon hätten sich alle Hofreitschüler typisieren lassen. Jürgen Harmening bedankte sich nach der Reitkunst-Gala stellvertretend "für die vielen in Bückeburg, die sich der Aktion angeschlossen haben". Er freue sich darüber, dass Fürst Alexander und Ehefrau Nadja die Schirmherrschaft übernommen hätten. "Das ist ihre erste gemeinsame Schirmherrschaft", stellte er in Richtung des fürstlichen Paares fest. Einen weiteren Dank richtete Harmening an Getränke Damke und Christian Dühlmeyer (CD-Weine). Die Typisierungsaktion findet am Sonnabend, 19. April, von 11 bis 16 Uhr im Palais an der Herminenstraße statt. Nach einer Blutentnahme von fünf Millilitern werden erste Gewebemerkmale bestimmt; bei einer Übereinstimmung sind weitere Tests erforderlich. Für die Stammzellenspende selbst gibt es die Möglichkeit einer peripheren Zellentnahme. Dabei regt ein Medikament die Produktion der Stammzellen an, diese können dann direkt aus dem Blut gewonnen werden. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt ist nicht notwendig. Geldspenden bitte an das Konto: 321 910 200, Sparkasse Schaumburg, Bankleitzahl 255 514 80.



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