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Lionsclub organisiert Spendetermin / Chancen für Hilfe verbessert / DRK-Helfer assistieren

Typisierung: 68 potenzielle Spender dabei

Rinteln (who). DurchÜbertragungen von Knochenmark und Blutstammzellen können bestimmte Krebserkrankungen des Blut bildenden Systems geheilt und Leben gerettet werden. Der Lionsclub Rinteln hat deshalb für das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellenregister aus Hannover im Rintelner Ratskeller eine Spendertypisierung organisiert.

veröffentlicht am 05.06.2008 um 00:00 Uhr

Christina Bödeker nimmt hier ihre Unterlagen entgegen. Foto: who

Im Laufe des Vormittags hatten sich 68 potenzielle Spenderinnen und Spender eingefunden, um sich bei einem kleinen Piekser einen Tropfen Blut zur Analyse abnehmen zu lassen. Denn das Register in Hannover, das als gemeinnützige GmbH geführt wird, sucht auf diese Weise zunächst nach sogenannten genetischen Zwillingen. Deren spezifische Daten über Blutgruppe und Erbgut werden zum Vergleich mit den Informationen Erkrankter im Zentralregister in Hannover gespeichert. Erst bei konkretem Bedarf wird der "Spender im Wartestand" gebeten, von seinem Blut oder Knochenmark zu geben. Christina Bödeker gehörte zu den Kurzentschlossenen, die noch in der letzten halben Stunde die Treppe zum Ratskellersaal hinaufgestiegen waren. "Ich wollte eigentlich schon lange Blut spenden und jetzt kann ich mir auch schon mal vorstellen, wie das geht", erklärte die junge Rintelnerin. Damit lag sie fast richtig, denn die Helfer vom DRK Rinteln leisteten unterstützenden Dienst bei Datenerfassung und Blutabnahme. Die Lionsclubs in Niedersachsen organisieren seit längerer Zeit gemeinsam mit dem Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellenregister Typisierungsaktionen, erklärte Dr. Hein Kroos als Präsident des Rintelner Clubs. Speziell bei der Aktion im Ratskeller, die keinem definierten Empfänger gegolten habe, seien 68 potenzielle Spender gefunden worden. Darüber hinaus sei durch die Geldspenden der Teilnehmer ein Betrag von 580 Euro zusammengelegt worden.

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