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Der vielseitige Minivan läuft rund wie eine Kaffeemaschine – und hat auch eine!

Twittern beim leckeren Espresso: Im Fiat 500L ist das ein Kinderspiel

veröffentlicht am 10.11.2012 um 00:00 Uhr

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Fünf Türen, Platz für fünf Erwachsene, 1500 Innenraumvariationen. Und versehen mit kompletter Komfort- und Sicherheitsausstattung ab 15 900 Euro!! Das ist gleich zwei Ausrufungszeichen wert. Fiat nennt seinen neuen Minivan 500L, lehnt sich an den Erfolgs-500er an und sich damit gleichzeitig weit aus dem Fenster. Ein Erfolgsrezept?

Das „L“ im Schriftzug steht für Large, Light und Loft. Large, also groß, gegenüber dem 500er ist ja auch keine Kunst, denn der war und ist nicht mehr als ein Turnschuh für Elefanten. Das sieht beim 500L anders aus. Ein ausreichend dimensionierter Innenraum bietet jede Menge Platz auf allen fünf Sitzplätzen, und auch die Sitzflächen für Fahrer und Beifahrer sind im Vergleich bequemer, weil: länger. Aber irgendwie erinnert hier nichts an die italienische Knutschkugel, die vor einigen Jahren ihr rasantes Comeback feierte. Man hätte dem Auto getrost einen anderen Namen geben können, doch den 500er als Zugpferd vor den Karren zu spannen, war gewollt.

Der Begriff „Light“ ist mehr als angebracht. Trifft nicht auf die Ausstattung zu, sondern auf das Fahrgefühl. Leicht und luftig ist es im Innenraum, hell und angenehm übersichtlich. Mit „Loft“ ist die Großzügigkeit gemeint. Die ist im Vergleich zum 500er gegeben, hält sich aber trotzdem in Grenzen. Es ist eben kein Van, sondern ein Minivan. Aber einer, der demnächst noch Zuwachs bekommen soll. Geplant sind mehrere Varianten des 500L.

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Der Gag: Auf Wunsch liefert Fiat eine Espressomaschine von Lavazza für den Cupholder.

Social Networks sind ebenso integriert wie die auf Wunsch mitgelieferte Espressomaschine von Lavazza. Kein Scherz, sondern ein Gag des Herstellers, der mit Sicherheit gut ankommt. Gut ankommen ist das Stichwort: Dafür hat der Italo-Minivan mehrere Motoren zur Auswahl. Mit zwei Benzinern – dem Vierzylinder-Sauger 1.4 16V mit 70 kW (95 PS) und dem Zweizylinder-Turbo TwinAir mit 77 kW (105 PS) – bietet der Fiat 500L eine Premiere unter den europäischen Minivans: Beide Motoren erfüllen schon jetzt die erst ab 1. September 2014 vorgeschriebene Emissionsnorm Euro 6. Der als Alternative angebotene Vierzylinder-Turbodiesel 1.3 16V Multijet (62 kW / 85 PS) ist mit einem CO2-Wert von nur 110 Gramm pro Kilometer ebenfalls in die Effizienzklasse A eingestuft. Die Benziner sind serienmäßig mit einem Sechsgangschaltung kombiniert, der Turbodiesel überträgt die Antriebskraft mittels eines Fünfgang-Getriebes auf die Vorderräder. Zur Verbrauchsoptimierung trägt bei den Motoren TwinAir und 1.3 16V Multijet die Start&Stopp- Automatik bei.



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