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Geburtstagsfeier als Besuchermagnet / Zugabe-Rufe nach "Sitz-Boogie-Woogie" / Volkstanz und Einradfahrer

Tusch für Wilhelm Busch: "Einiges auf die Beine gestellt"

Wiedensahl (mw). Nicht nur die Wiedensahler haben ihr berühmtes Geburtstagskind am Sonntag gebührend gefeiert (wir berichteten). Auch von auswärts sind zahlreiche Menschen ins Wilhelm-Busch-Geburtsdorf gekommen.

veröffentlicht am 17.04.2007 um 00:00 Uhr

Nach dem Festgottesdienst in der St.-Nicolai-Kirche ging es an 11.30 mit dem Festprogramm "Tusch für Busch" am Geburtshaus weiter. Der Eröffnung durch den Wiedensahler Bürgermeister Helmut Schaer folgten verschiedene Aufführungen. Vielumjubelt war etwa der Auftritt von Schülern der Klassen 3a und 3b der Grundschule Niedernwöhren, die einen "Sitz-Boogie-Woogie" und einen von deren Lehrer Thomas Eickhoff (zugleich Leiter der Dorfkapelle Wiedensahl) geschriebenen "Wilhelm-Busch-Rap" vortrugen. Auf zahlreiche Zugabe-Rufe hin mussten die Pennäler noch einmal "rappen". Zur Unterhaltung trugen außerdem Darbietungen der Jazzdance-Formation "sweet devils", des Singkreises, der Jagdhornbläser, der Volkstanzgruppe, der Einradfahrer der TuSG Wiedensahl sowie der Dorfkapelle Wiedensahl bei. Verschiedene kostümierte Charaktere aus Buschs Werk "Max und Moritz" ließen die Erinnerung an die bekannte Lausbubengeschichte wach werden. Außer "Max und Moritz" (gespielt von Stefanie Horstmann und Barbara Sölter), waren etwa auch die "Witwe Bolte" (Anneliese Albrecht), "Lehrer Lämpel" (Thomas Wartmann), "Onkel Fritz" (Stefanie Schröder) und der "Müller" (Udo Rütter) zu entdecken. Das "i-Tüpfelchen" des Tages war sicherlich die perfekte Maskerade des Literaten Wilhelm Busch, dem von Bürgermeister Schaer "Leben eingehaucht wurde". Gretel Kinzel aus Rinteln etwa hatte "Wilhelm Busch" zuerst im "Café Witwe Bolte" gesehen. "Ich hab' gedacht, der kommt wirklich 'rein", meinte sie. "Der ist naturgetreu", befand auch die Rintelnerin Edeltraut Reimann. Der Doppelgänger sehe "super echt aus", sagte Hans Stumpe, der mit dem Fahrrad aus Beckedorf angereist war. "Die haben Einiges auf die Beine gestellt", lobte Helga Koberg aus Wiedensahl. Die Abendveranstaltung mit dem Wilhelm Busch-Rezitator Hermann Alves bildete den Abschluss des Ereignisses.



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