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Lindhorst beim Aufsteiger Bothfeld

TuS-Abwehr muss entschlossen arbeiten

Basketball (rh). Zwei Spiele und zwei Siege mit jeweils vier Punkten Differenz zu Gunsten des TuS Lindhorst und der Wiederaufstieg in die Oberliga war geschafft. Der Gegner bei diesen Spielen vor 18 Monaten hieß damals TuS Bothfeld. Ein Jahr später stieg die Mannschaft aus Osthannover dann selbst in die Oberliga auf. Und nun trifft man sich auf dieser Ebene erneut zu einem Bezirksderby.

veröffentlicht am 12.10.2007 um 00:00 Uhr

Die Hoffnungen des TuS Lindhorst im Duell gegen Aufsteiger Bothf

Der TuS Bothfeld ist dasÜberraschungsteam der bisherigen Saison. Selten startete ein Aufsteiger so furios. Lindhorst reist nach zwei Auftaktniederlagen nun mit einem hart erkämpften Sieg gegen den Tabellenführer SC Weende-Göttingen im Gepäck am Sonnabend (Anwurf 19 Uhr) an. Nach dem 111:109-Sieg geht Lindhorst mit neuem Selbstvertrauen in die Partie. "Dieser Kampfgeist muss auch in Bothfeld vorhanden sein", fordert TuS - Topscorer Alexander Weinert vor diesem Prestigeduell. Trotz des harten Spiels gegen Weende sind, abgesehen von einer eingerissenen Zunge bei Christian Brenneke, alle Spieler gesund geblieben, so dass man mit derselben Mannschaft in Bothfeld antreten kann. Den TuS erwartet dort eine absolut ausgeglichene Mannschaft. Da ist kein Spieler unter den Top-Ten der besten Werfer oder besten Dreipunktschützen (allein vier Lindhorster tummeln sich dort). Die Stärke der Mannschaft ist ihre absolute Ausgeglichenheit und ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Da arbeitet einer für den anderen und es wird immer der bestpostierte Mann gesucht. Solche Mannschaften sind sehr schwer zu verteidigen, weil man sich nicht auf ein oder zweiüberragende Angreifen konzentrieren kann. Und das wird der spielentscheidende Faktor sein: Das Spiel wird von der TuS-Abwehr entschieden. Arbeitet sie nicht entschlossen genug, geht der Sieg an den Gastgeber.

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