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VfL-Trainer Timo Nottebrock mit personellen Sorgen / Viele Spieler fehlen

TuS Pewsum mit "kick and rush" zum Erfolg gegen Bückeburg

Niedersachsenliga (ku). Natürlich wollen alle spielen, kein Verein wird nach der derzeitigen Durststrecke aus taktischen Gründen ein Spiel ausfallen lassen. Ob das Niedersachsenligaspiel der Bückeburger am Sonntag in Pewsum stattfinden kann, bleibt aber weiterhin ungewiss.

veröffentlicht am 17.03.2006 um 00:00 Uhr

"Mittelfeld-Arbeitsbiene" Ferit Tarak (r.) wird die lange Reise

Pewsums Manager Eggo Schreitling: "Wir haben hier in Pewsum einen extrem tiefen Marschboden. Langfristige Prognosen sind daher für uns völlig unmöglich. Wir wollen unbedingt spielen, können aber leider erst ganz kurzfristig entscheiden, ob es geht oder nicht." Natürlich scharrt auch VfL-Übungsleiter Timo Nottebrock ungeduldig mit den Hufen: "Wir wollen auf jeden Fall spielen und dabei die zweite lange Auswärtsreise innerhalb von vier Wochen ungeschlagen überstehen." Obwohl Pewsum etwas nach tiefster Fußballprovinz klingt, die Gastgeber sind hervorragend im Rennen, belegen derzeit mit 27 Punkten den fünften Platz, stellen mit Andreas Gerdes (17 Treffer) den Top-Torjäger der Niedersachsenliga. Trainer Ewald Heikes lässt in der Regel fast britisch spielen, hinten robust und kompakt und dann mitlangen Bällen in die Spitze, wo neben Andreas Gerdes noch Manfred Eeten (sieben Tore) für Punkte sorgt. Im Hinspiel lag den Bückeburgern die Spielweise aber ganz ausgezeichnet, sie schlugen Pewsum zu Hause klar mit 3:1. Timo Nottebrock: "Wir werden uns in Pewsum nicht verstecken. Bei einer Mannschaft, die schon auf der sicheren Seite steht, haben wir nichts zu verlieren! Natürlich weiß durch die vielen Ausfällekeine Mannschaft so richtig, wo sie eigentlich steht, und wie es um ihre Form bestellt ist. Dabei ist gerade die Anfangsphase eines Spieles sehr wichtig, um durch gelungene Aktionen Sicherheit und Selbstvertrauen zu bringen." Personell ist Timo Nottebrock dabeiüberhaupt nicht sorgenfrei. Mirco Schneidereit fällt berufsbedingt aus, aus gleichem Grund steht hinter dem Einsatz von Manuel Stahlhut noch ein Fragezeichen. Nico Werner erwischte eine Grippe, Ferit Tarak kann aus persönlichen Gründen nicht antreten. Ansonsten, so Trainer Timo Nottebrock, "sind alle fit und wollen endlich loslegen. Aber das sage ich ja schon seit ein paar Wochen!"

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