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Platz an der "Alten Poststraße" geplant / Sportliche Attraktion fürs Auetal / Freude allerorten

TuS: Minispielfeld mit Kunstrasen vom DFB

Rehren (la). Die Fußball-Weltmeisterschaft ist für den Deutschen Fußballbund (DFB) nicht nur sportlich, sondern auch finanziell positiv verlaufen. An dem finanziellen Gewinn darf jetzt auch der TuS Rehren A/O Anteil haben. Der Verein bekommt vom DFB ein Minispielfeld mit Kunstrasen.

veröffentlicht am 19.01.2008 um 00:00 Uhr

Einen solchen Kleinfeldplatz will der DFB in Rehren bauen lassen

1000 Kunstrasen-Kleinfeldplätze in Deutschland, davon 115 in Niedersachsen und drei im Landkreis Schaumburg, finanziert der DFB. "Ich habe im Spätsommer 2007 von dem Projekt gelesen und die Bewerbung für den TuS zusammengestellt. Jetzt freuen wir uns natürlich riesig über die Zusage", sagte Jens Hahne vom TuS Rehren. Ganz so einfach wie das klingt, war es allerdings nicht. Die Vorgaben für die Bewerbung waren nämlich sehr umfangreich. Eine gute Zusammenarbeit mit der Schule musste nachgewiesen werden, die Mitgliederzahlen im Kinder- und Jugendfußballbereich des Vereins, die Anzahl der aktiven Mannschaften, und auch Kinder mit Migrationshintergrund galt es nachzuweisen. "Das warreine Statistik und nicht besonders schwierig", so Hahne. Allerdings musste der beantragende Verein auch nachweisen, dass ein geeigneter Platz für das Kleinfeld zur Verfügung steht und die Bodenbeschaffenheit erläutern. Geplant ist das Minispielfeld an der Alten Poststraße, wo bereits der zweite Sportplatz des TuS und ein Trainingsplatz gebaut wurden. In Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung konnte nachgewiesen werden, dass der Kunstrasenplatz dort städtebaulich zu realisieren ist und auch die notwendige Entwässerung sichergestellt werden kann. Für den geeigneten Untergrund und damit für alle Vorarbeiten, muss der TuS Rehren A/O selber sorgen und sie auch finanzieren. "In dieser Woche haben wir die Zusage vom DFB bekommen", freut sich Jens Hahne. In den kommenden Wochen wird die vom DFB beauftragte Baufirma den vorgesehenen Platz besichtigen und dann - hoffentlich - das endgültige Okay für den Baubeginn geben. "Der Platz wird dann im Laufe dieses Jahres gebaut", ist Hahne zuversichtlich. "Ich finde das einfach klasse", freute sich Bürgermeister Thomas Priemer. "Durch das Engagement des TuS und die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde können wir den Kindern und Jugendlichen in Zukunft eine weitere sportliche Attraktion im Auetal bieten." Auch im Hinblick auf die geplante Verschmelzung des TSV Kathrinhagen mit dem TuS Rehren sei diese erhebliche Bereicherung im sportlichen Bereich nur positiv zu sehen, sagte der Bürgermeister. Den Begriff "Mini Spielfeld" definiert der DFB als ein modernes Fußball Kleinspielfeld, das mit Gummigranulat gefülltem Kunstrasen inklusive einer elastischen Tragschicht sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. Die Platzmaße betragen dabei rund 13 mal 20 Meter, wobei Umgangs- und Erschließungsflächen hinzukommen. "Auf dem Platz können dann Kinder, Jugendliche und natürlich auch Erwachsene bei jedem Wetter Fußball spielen", stellt Hahne zufrieden fest. Neben dem TuS Rehren A/O bekamen im Landkreis Schaumburg auch die Grundschule Deckbergen und der TuS Fortuna Lauenhagen eine positive Antwort auf ihre Bewerbungen. "Die Grundschule Krankenhagen und die Grundschule am Sonnenbrink in Stadthagen sind noch in der Warteschleife. Sollte eines der drei genehmigten Projekte doch nicht zu realisieren sein, würden sie nachrücken. Das ist aber nicht wahrscheinlich", sagte Marco Vankann, Vorsitzender des Niedersächsischen Fußballverbandes, Kreis Schaumburg, der sich ebenfalls darüber freute, dass im Landkreis Schaumburg drei DFB-Kleinfeldplätze entstehen werden.

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