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Größter Fachverband im Kreissportbund mit 68 Turnvereinen

Turnkreis zählt 17 000 Mitglieder

Hameln-Pyrmont. Obwohl die 68 heimischen Turnvereine in Zukunft gezwungen sein werden, auf hauptamtliche Kräfte zurückzugreifen, wird ein Großteil der Arbeit weiterhin auf den Schultern der Ehrenamtlichen lasten. „Das Ehrenamt ist unverzichtbarer Bestandteil der Vereine“, so die NTB-Vize Angelika Wolters beim Kreisturntag im Hamelner VfL-Heim.

veröffentlicht am 03.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:41 Uhr

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Die Göttingerin gab den Vertretern der Vereine Anregungen, wie sie neue Mitarbeiter rekrutieren und sie fest in die Vereinsarbeit einbinden können, damit sie die Lust an ihrer Tätigkeit nicht verlieren und den Vereinen lange erhalten bleiben. Turnkreisvorsitzender Wolfram Wittkopp, seit sechs Jahren an der Spitze des mit fast 17 000 Mitgliedern größten Fachverbandes im Kreissportbund, konnte auch den Bezirksvorsitzenden Jürgen Harfst (Neustadt) und KSB-Chef Fred Hundertmark begrüßen. Auch die Spitze des Turnkreises Holzminden, mit dem es im Turnen und Trampolinbereich eine enge Zusammenarbeit gibt, war mit Matthias Vespermann und Hans-Jürgen Loh vertreten. Sie alle lobten die gute Arbeit, die von unzähligen Trainern und Übungsleitern Woche für Woche in den Hallen und auf den Sportplätzen geleistet wird.

Wittkop musste zwar einen kräftigen Aderlass an Mitgliedern vermelden, doch betrage der Abstand zu den Fußballern noch 6000 Mitglieder. Wittkopp freute sich über den Beitritt von zwei Vereinen. Größter Mitgliedsverein ist der VfL Hameln, gefolgt vom TC Hameln sowie der TSG Emmerthal, deren Mitgliederzahl erstmals den MTV Bad Pyrmont überflügelte. Bei den Ergänzungswahlen zum Vorstand wurde Gudrun Kriha (Hämelschenburg) Nachfolgerin von Udo Wolten (Hameln), der nach sechs Jahren den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden, verantwortlich für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit, abgab. Weiterhin im Amt bleibt Ulla Person (Hachmühlen), die den sportlichen Teil sowie den Lehrgangsbereich abdeckt. Für den Kinder- und Jugendbereich konnte keine Nachfolgerin für Heike Springer gefunden werden. Und auch für Gerhard Schramm, der für sein Engagement im Gesundheitsbereich die silberne Kreis-Ehrennadel erhielt, konnte kein Ersatz gefunden werden. Auch Walter Eikmeier vom VfL Hessisch Oldendorf erhielt einen Preis für vorbildliche Arbeit im Gesundheitssport. Henner E. Kerl aus Kirchohsen übernimmt die EDV und Öffentlichkeitsarbeit, Waltraud Leitsmann (Bad Pyrmont) tritt als Fachwartin für Gerätturnen in die Fußstapfen von Sigrid Heier, Wiebke Schramm (Hameln) kümmert sich um Trampolinturnen und Sonja Bräunig (Hameln) um den Orientierungslauf. Orientierungsläuferin Nina Bräunig (7) von Grün-Weiß Süntel und die Geräteturnerinnen Wiebke Hölscher und Julia Schorich (beide VfL Hameln) erhielten Gutscheine. rhs

Turnkreis-Vorsitzender Wolfram Wittkopp (re.) überreicht dem ausscheidenden Gerhard Schramm die Kreisehrennadel.rhs

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