weather-image
20°
Amtierender Stadtmeister unterlag im Finale um den Egbert-Müller-Pokal

Turnier erinnert an den Bückeburger "Boule-Papst" Egbert Müller

Bückeburg (sig). Der Name von Egbert Müller ist ein Synonym für die Einführung des Boulespiels in der ehemaligen Residenzstadt. Er hat dafür gesorgt, dass beim VfL Bückeburg das Spiel mit den Metallkugeln eine dauerhafte Heimstatt fand und damit den Grundstein für die Stadtmeisterschaften gelegt. Die Erinnerung an ihn hält der VfL mit einem Turnier wach, das seinen Namen trägt.

veröffentlicht am 28.08.2006 um 00:00 Uhr

Sie holten sich den Egbert-Müller-Poka: Jörn Zerth l (von links)

Acht Bückeburger Mannschaften, die alljährlich zum Favoritenkreis der Stadtmeisterschaften gehören, beteiligten sich an dem Wettbewerb um den Egbert-Müller-Pokal. In der Gruppe B siegte der amtierende Stadtmeister, das Team der Jägerstraße, ungeschlagen mit 6:0 Punkten. In dieser Mannschaft wirkte auch die Ehefrau des "Boule-Papstes", Annelore Müller, mit. Auf dem zweiten Platz landeten hier die Bückebouler mit 4:2 Punkten vor den Bückeboulerinnen (2:4) und dem diesmal nicht in Topform spielenden Dritten der Stadtmeisterschaft, den Marathonis (0:6). In der B-Gruppe blieb keine Mannschaft ungeschlagen. Am Ende setzte sich dank des hauchdünn besseren Spielergebnisses mit den "Unberechenbaren" ein weiteres Frauenteam durch. Dieter Getzschmann, der in die Fußstapfen von Egbert Müller getreten ist, holte sich mit den "Unzertrennlichen bei gleicher Punktzahl von 4:2 die Qualifikation für das Halbfinale. Auf der Strecke blieben "Die Bergklauser" und die einst so erfolgsverwöhnten "Bückeburger Jungs", die mit jeweils nur einem Sieg nicht unter die letzten vier Teams kamen. Im Halbfinale siegte die Jägerstraße gegen das Getzschmann-Team mit 13:9, und die Bückebouler wiesen die "Unberechenbaren" mit 13:8 in die Schranken. So kam es zur Neuauflage des Gruppenspieles zwischen dem Stadtmeister und der Bückeboule-Mannschaft, die jetzt den Spieß umdrehte und sich den Turniersieg und damit den Pokal mit einem deutlichen 13:2 holte. Im Finale machte sich das Fehlen des treffsicheren Frank Pieper bemerkbar. Annelore Müller legte gut an, aber ihre Mitstreiter liefen nicht zur Höchstform auf. Im Spiel um den dritten Platz wollten sich die Ehemänner nicht ein zweites Mal von ihren Frauen besiegen lassen. In der Vorrunde hatten sie noch mit 6:13 verloren, das B-Finale jedoch entschieden sie mit 13:8 für sich. Jürgen Freitag und Kurt Wiese vom Team der "Bergklauser", das den Erinnerungspokal gestiftet hatte, sowie Annelore Müller gehörten zu den ersten Gratulanten bei der Übergabe der Trophäe an Jörn Zerth, Christian Lenz, Günter Schwarz und André Strahler. Die besten drei Teams erhielten zudem Eichenblätter in Gold, Silber und Bronze.

Claus Stritzke, Annedore Müller, Ehefrau des Verstorbenen, und K
  • Claus Stritzke, Annedore Müller, Ehefrau des Verstorbenen, und Klaus Pluntke belegten den zweiten Platz. Fotos: sig
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare