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81:62-Erfolgüber Mitfavorit RV Hoya

Turnerschaft Rusbend setzt eine "Duftmarke"

Basketball (rh). Eine eindrucksvolle Vorstellung lieferte in der Bezirksliga die TS Rusbend ab. Sie gewann, dass von vielen als vorentscheidend eingestufte Prestigeduell gegen den RV Hoya und ist nun auf dem besten Weg in eine erfolgreiche Saison, die nach dem Willen der TS möglichst mit dem Aufstieg enden soll.

veröffentlicht am 10.10.2006 um 00:00 Uhr

Bezirksliga Herren: TuS Lindhorst II - TSV Neustadt II 103:93 (53:45). Nicht wieder zu erkennen war die TuS-Reserve gegenüber dem desolaten Auftaktspiel in Garbsen. Diesmal, bis auf Marco Gallmeier in Bestbesetzung, bot die Mannschaft über weite Strecken eine grundsolide Leistung. Nach anfänglichen Problemen mit der eigenen Zonenabwehr (der TSV kam immer wieder an der Dreierlinie zum freien Wurf) klappte es danachnach Umstellung auf eine Mann-Mann-Verteidigung deutlich besser. Nach einem verlorenen ersten Viertel (16:22) schaffte der TuS durch ein ausgezeichnetes zweites Viertel (37:22) die Halbzeitführung. Die zweite Halbzeit schien programmgemäß für den TuS zu laufen, da brachten Unkonzentriertheiten die Mannschaft noch einmal aus dem Konzept. Neustadt holte Punkt um Punkt auf und war knapp zwei Minuten vor dem Ende auf zwei Punkte heran. Dann aber bewiesen die Gastgeber Nervenstärke und ein gutes Händchen beim Abschluss. TuS II: Allak 3, Boris Radevic 4, Vogel, Oleg Burhanau 10, Schmidt 10, Cwik, Hahmann 15, Victor Burhanau 33, Glänzer 25, Christian Bednareck 2. TS Rusbend - RV Hoya 81:62 (47:33). Unerwartet klar, gewann die TS Rusbend das Spitzenspiel der beiden Aufstiegskandidaten. Während das erste Viertel noch ausgeglichen über die Bühne ging und dabei von beiden Seiten die Defensive sehr lasch gehandhabt wurde, ging es im zweiten Spielabschnitt schon härter zur Sache. In der Mitte dieses Viertels schaffte sich die Turnerschaft mit einem 10:0-Lauf Luft gegen geschockte Gäste. Aufgegeben hatten diese sich aber noch lange nicht. Im dritten Viertel kämpfte sich der RV bis auf sechs Punkte heran und bereitete der Rusbender Zonendeckung einige Probleme. Schließlich aber fing sich der Gastgeber wieder, wurde sicherer in der Abwehr und schloss entschlossener ab. Mit 21:10 ging dieses Viertel an Rusbend. Damit war das Spiel entschieden und entsprechend unkonzentriert spielten beide Mannschaften im letzten Viertel die Zeit herunter. TSR: Berning 4, Bokeloh 2, Brandes 2, Buurman 9, Feld, Hoffmeister 1, Mennecke 13, Nolting 9, Plass 16, Rocktäschel 6, Schierhorn 2, Winterhoff 16.

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