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Kompletter Neuanfang im Turnkreis Hameln-Pyrmont wird geplant

Turner-Bund zieht das Handeln an sich

Turnen (de). Die Aussage vom Vorsitzenden Günter Schilling, dass der Turnkreis Hameln-Pyrmont vor dem finanziellen Ruin steht und der Vorstand im Rahmen eines außerordentlichen Kreisturntages komplett zurücktreten wird, hat inzwischen den Niedersächsischen Turner-Bund (NTB) auf den Plan gerufen. Der Turner-Bund hat das Handeln an sich gezogen mit dem Ziel, nun einen gemeinsamen Weg zu finden, der nicht nur aus der angeblichen finanziellen Misere herausführen soll.

veröffentlicht am 09.01.2007 um 00:00 Uhr

Ein erster Schritt des NTB hat zu einem Schreiben zumindest an die mitgliederstarken Vereine im Bereich des Turnkreises geführt, mit dem um eine weiterhin aktive Mitarbeit gebeten wird. Etwas unverständlich ist, dass der NTB den außerordentlichen Kreisturntag für Frühjahr 2007 ankündigt. Ist damit der jetzige Vorstand schon völlig außen vor? Kreisvorsitzender Schilling hatte diese Zusammenkunft beim Kreissporttag bereits für Januar diesen Jahres angekündigt. Fest steht, dass ein kompletter Neuanfang im Turnkreis Hameln-Pyrmont geplant wird. Führende Vereinsvertreter sehen das inzwischen aber nur für möglich an, wenn sich die derzeit noch gewählten Vorstandsmitglieder komplett aus den Führungsgremien zurückziehen. Nicht wenige von ihnen nahmen zwar entsprechende Aufgaben an, ließen ihren Vorsitzenden Günter Schilling dann aber im Regen stehen. Wäre er nicht selbst derart engagiert gewesen - den Turnkreis Hameln-Pyrmont gäbe es sicher längst nicht mehr. Der NTB ist sich darin sicher, dass der erhoffte Neuanfang nur mit Unterstützung der Vereine möglich wird. Er hat sie deshalb um Personalvorschläge für alle führenden Positionen im Turnkreis gebeten - vom Vorsitzenden über die Stellvertreter bis hin zu den Mandatsträgern nach Bedarf. Entsprechende Vorschläge sind bis zum 20. Januar erbeten worden und sollten an den Vizepräsidenten Verbandspolitik des NTB, Rolf Harms, Ritzenbütteler Straße 92 in 27809 Lemwerder, gerichtet werden. Auch seitens des Kreissportbundes ist Hilfe und Unterstützung für den Neuanfang signalisiert worden. So könnte man sich durchaus eine Kooperation mit dem Turnkreis vorstellen, die auch in einer Mitbenutzung der neuen Geschäftsstelle des Kreissportbundes besteht. Einig sind sich alle Beteiligten darin, dass ein Ende des Turnkreises auf jeden Fall zuverhindern ist. Gemeinsam sollte es gelingen, ihn wieder auf Kurs zu bringen.



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