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Nicht vom Bau des Einkaufszentrums betroffen

Turm und Lokschuppen bleiben unverändert

Rinteln (clb). Alle Denkmalschützer können aufatmen: Der Turm sowie der Lokschuppen der ehemaligen Rinteln-Stadthagener Verkehrs GmbH (RStV) - heute noch von der Dampfeisenbahn Weserbergland genutzt - werden bei einem möglichen Bau des Einkaufszentrums Nord weder abgerissen noch in das Projekt integriert.

veröffentlicht am 10.05.2008 um 00:00 Uhr

Zum einen, weil das Einkaufszentrum nur bis zu den Schienen gebaut werden soll und somit ein Abriss oder eine Integration gar nicht notwendig wäre; zum anderen, weil das Objekt seit vier Jahren unter Denkmalschutz steht und somit quasi als unantastbar gilt. Zuvor waren von verschiedenen Seiten Bedenken geäußert worden. Investor Friedhelm Hohmeier konnte gestern auf Anfrage jegliche Gerüchte beiseite räumen: "Der Turm ist nicht in unserem Eigentum und wird auch nicht unser Eigentum werden." Mit dem Bau des Einkaufszentrums komme man gar nicht gar nicht so weit, nur bis zu den Schienen. Im weiteren Verlauf des Gespräches verriet der Investor, dass zurzeit mit dem "Jibi"-Markt bezüglich eines Einzuges in das Einkaufszentrum verhandelt werde. Inwieweit die Gespräche gediehen seien, wollte er jedoch gestern nicht preisgeben. Dass Turm und Geräteschuppen an ihrem Platz bleiben sollen, bestätigte auch Baudezernent Reinhold Koch: "Beides ist von unserem B-Plan nicht betroffen." In Zukunft sei eine Sanierung jedoch nicht auszuschließen; eventuell könnten sogar spezielle Zuschüsse für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, genehmigt werden. Obwohl Turm wie Schuppen unverändert bleiben, ist der Standort der Dampfeisenbahn nach wie vor ungewiss. Bereits im letzten Sommer war ein Umzug nach Stadthagen im Gespräch gewesen. Momentan haben sich die Mitglieder noch nicht auf einen Standortwechsel eingestellt. Langfristig sei zwar eine Umsiedlung angedacht, doch man wolle erst aktiv werden, wenn der endgültige Ratsbeschluss zum Einkaufszentrum gefallen sei. "Ich glaube erst daran, wenn der erste Bagger kommt", so Karsten Reinhardt, der seit zehn Jahren für die Reparatur- und Wartungsarbeiten der Züge zuständig ist.



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