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Verein für Heimatpflege hat Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren und pflegt den Teamgeist der Generationen

Tundirum nutzt den Wind der Veränderung

Tündern (gro). Schon in ihrer Geschichte verließen sich die Einwohner des Ortes Tündern auf den Wind und betrieben damit ertragreich ihre Windmühlen, berichtete der Präsident des Heimatvereines Tundirum in der Jahreshauptversammlung des 852 Mitglieder zählenden Vereines. Das sei jetzt im übertragenen Sinne so, meinte Herbert Habenicht.

veröffentlicht am 07.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:41 Uhr

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„Um im Bild zu bleiben: Wir haben die Windmühlen neu ausgerichtet, sodass wir den Wind optimal nutzen können und wir stellen fest, die Flügel drehen sich mit Schwung.“ Der komme von den Mitgliedern im Alter von 18 bis über 80 Jahren, den Sparten wie der Gesangsgruppe „Tiunegels“, Museumsfrauen und -männern, den Kindergruppen, von den Plattdeutschen mit der Theatergruppe der New Generation, dem Kör-Club, dem Bauerngarten, dem neuen Dorf-Archiv und vielen mehr.

Der Wind der Veränderung (wind of change) fordere die Ehrenamtlichen. Ausdrücklich stellte Habenicht fest: „Wir sind sturmfest und erdverwachsen und lassen uns und unsere Aktivitäten nicht so leicht umpusten, denn dazu sind unsere Aktiven zu clever. Sie fangen den Wind ein. Die Mühlen des Heimatvereins mahlen seit 39 Jahren ergiebig und sie werden das auch in Zukunft erfolgreich so tun.“

Lang war die Liste der Redner der verschiedenen Spartenleiter und -leiterinnen, unter ihnen Gerti Wollenweber, versuchend, eine „Lanze für das alte Liedgut zu brechen“. Als Gesangsgruppenleiterin appellierte sie an alle: „Singen Sie mit uns in der Gruppe unsere alten schönen Volkslieder. Sie sind es wert.“ Ebenfalls mit viel Beifall bedacht wurden die jungen Leiterinnen der 80 „Museumskinder“. Sie präsentierten ihre Arbeit mit einer Bildpräsentation und Präsident Habenicht sagte: „Diese quirlige Truppe wird es richten. Da habe ich um die Zukunft unseres Vereins keine Angst, der Verein lebt.“

Vor den Wahlen zum Vorstand verabschiedete Habenicht seinen Vizepräsidenten Hans Hanke auf eigenen Wunsch aus dem Amt. Der sei für „Tundirum“ ein unverzichtbarer Kämpfer in Zuverlässigkeit, Durchsetzungskraft, klarer Ansage, dem Selbstanpacken gewesen, der äußerst kompetent gewesen sei und nie auf die von ihm investierte Zeit geachtet habe, unterstützt von Lebenspartnerin Elli Schwekendiek. „Heute ist es Mode zu meckern, und wir müssen uns manchmal mit haarsträubenden Unterstellungen auseinandersetzen. Du hast Dich da ganz anders und im wahrsten Sinne des Wortes ehrenamtlich verhalten“, so Habenicht. Zum neuen Vizepräsidenten wurde Heiner Albrecht Lübbe, zur Kassenwartin Sabine Mengerßen gewählt. Das Amt der Museumsleitung nehmen Anja Klemme, Corinna Branske und Doris Habenicht wahr. Pressewart ist Hans Jürgen Müller.



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