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Denkmalschutz sieht erhebliche Mehrkosten

Tuffstein-Brunnen wird erst 2009 saniert

Bad Eilsen (tw). Der Tuffsteinbrunnen, Wahrzeichen von Bad Eilsen, wird dieses Jahr nicht mehr saniert werden können. Mit dieser Mitteilung hat Bürgermeister Horst Rinne den Rat während seiner jüngsten Zusammenkunft im Haus des Gastes überrascht. Ursprünglich sollte die Maßnahme im Sommer in Angriff genommen werden.

veröffentlicht am 16.06.2008 um 00:00 Uhr

Grund für den Zeitverzug: "Das Amt für Denkmalschutz", so Rinne, "sieht erhebliche Mehrkosten"; Mehrkosten, die Bad Eilsen nicht eingeplant hat. Denn der Bauausschuss, der das Objekt weiland bei einem Ortstermin in Augenschein genommen hatte, war der irrtümlichen Ansicht, der Brunnen bestehe aus überstrichenem Beton. "Das", sagt Rinne, "ist laut Aussage der Denkmalschützer falsch". Daher müsse jetzt zunächst die Farbe abgetragen werden, ehe die Risse und Fehlstellen im Wahrzeichen mit Naturstein aufgefüllt werden können. Der Bürgermeister: "Mit den 30 000 Euro, die wir ursprünglich für die Sanierung veranschlagt hatten, werden wir jedoch nicht hinkommen." Er rechnet mit "etwa dem doppelten Betrag" - also mit 60 000 Euro. Dafür bestehen aber laut Auskunft des Bürgermeisters ab Frühjahr 2009 Aussichten auf "erhebliche Zuschüsse", welche der Gemeinde gewährt werden könnten. Für 2008 sind die entsprechenden Mittel aufgebraucht; sie sind - Strichwort: "Beauty Campus" - als Sanierungszuschuss für das Georg-Wilhelm-Haus verplant. "Gelingt es uns, das Projekt ,Tuffsteinbrunnen' in den Masterplan zu bekommen, könnten wir für die Sanierung Zuschüsse der EU erhalten", so Rinne. Am Ende könnte Bad Eilsen mit bis zu 70 Prozent der Kosten ausgeholfen werden. "Dann", sagt der Bürgermeister, "wären wir mit unserem Part wieder in etwa bei der Summe, die wir ursprünglich für die Sanierung veranschlagt hatten." KeineÄnderung gibt es bei dem Plan, zumindest das Sanieren der Treppenstufen des Tuffsteinbrunnens durch Mitarbeiter des Bad Eilser Bauhofes vornehmen zu lassen.



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