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Bittere 6:8-Niederlage gegen SV Bolzum / Melanie Prasuhn ohne Punktgewinn

TSV Steinbergen verspielt 6:3-Führung

Tischtennis (la). Die Regionalligadamen des TSV Steinbergen haben am Sonnabend an eigenen Tischen eine 6:3-Führung gegen den SV Bolzum verspielt. Mit 6:8 ging die Partie vor rund 50 Zuschauern verloren. Damit steigt die Abstiegsgefahr für das in der Regionalliga seit Jahren etablierte Team weiter.

veröffentlicht am 27.11.2006 um 00:00 Uhr

Melanie Prasuhn blieb gegen Bolzum ohne Punktgewinn. Foto: la

Nach den Doppeln war die Partie noch offen. Die "Wenzel-Zwillinge" hatten ihr Spiel gegen Nicole Bartkowski und Xin Draskovic klar in drei Durchgängen gewonnen, während am Nachbartisch Sonja Drewes und Ramona Grüttner in vier Sätzen gegen Ekatarina Buka und Iva Kubisova unterlagen. In Bestbesetzung waren die Bolzumer in Steinbergen angetreten. Trotzdem begann der TSV stark. Sonja Drewes gewann klar gegen Iva Kubisova und brachte den TSV mit 2:1 in Führung. Melanie Prasuhn erwischte allerdings einen rabenschwarzen Tag. Sie unterlag in vier Sätzen gegen Ekaterina Buka und konnte auch ihre beiden weiteren Einzel gegen Iva Kubisova und Xin Draskovic nicht erfolgreich abschließen. Ramona Grüttner, die für Steffi Erxleben angetreten war, überraschte mit einem Dreisatzsieg gegen Nicole Bartkowski und Yvonne Tielke bezwang Xin Draskovic in vier Durchgängen. Als Sonja Drewes schließlich auch gegen Ekatarina Buka im Entscheidungssatz gewann und Yvonne Tielke gegen Nicole Bartkowski punktete, lag der TSV mit 6:3 in Führung. Der Sieg war also greifbar nah. Doch dann verließ die Steinbergerinnen das Glück. Gleich vier Spiele wurden im fünften Satz verloren. Ramona Grüttner unterlag Xin Draskovic, Yvonne Tielke musste nach fünf spannenden Sätzen Ekaterina Buka gratulieren, Sonja Drewes verlor überraschend gegen Nicole Bartkowski und Melanie Prasuhn gegen Xin Draskovic. Im letzten Einzel musste sich Ramona Grüttner schließlich in drei klaren Sätzen gegen Iva Kubisova geschlagen geben und den 8:6-Siegpunkt für die Gäste zulassen. "Es ist totalärgerlich, dass wir die Führung nicht zum Sieg nutzen konnten. Das hätte nicht passieren dürfen", sagte Melanie Prasuhn nach der Partie enttäuscht. Am meisten ärgerte sie sich über sich selbst, da ihr kein einziger Punktgewinn gelungen war. Die Steinbergerinnen stehen jetzt auf dem drittletzten Tabellenplatz und wenn der Abstieg noch verhindert werden soll, dann muss die Rückrunde fast perfekt laufen. Im nächsten Spiel, gegen den Tabellenletzten, Urania Hamburg, soll nun endlich die Wende eingeläutet werden. "Wir schaffen das noch", ist sich das Team einig.

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