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Heimsieg gegen FC Latferde / Am Mittwoch zuhause gegen TuS Drakenburg

TSV Bückeberge ist nach dem 8:0-Erfolg gut gerüstet für das Pokalhalbfinale

Frauenfußball (pm). Auch im vorletzten Heimspiel der Saison blieb der frisch gebackene Aufsteiger TSV Eintracht Bückeberge auf eigenem Platz ohne Niederlage. Beim 8:0-Erfolg gegen den FC Latferde präsentierten sich die Wendthägerinnen meisterlich und stürzten den Gast, der in seinem vorletzten Saisonspiel auf einen der vier "heißen" Plätze der Bezirksliga 2 zurückfiel, in höchste Abstiegsnot.

veröffentlicht am 20.05.2008 um 00:00 Uhr

Lara Hoffmann (l.) stochert den Ball zum 5:0über die Torlinie. F

Der TSV begann stark - lauffreudig und mit flüssigem Kombinationsspiel. Gegen die zunächst gut gestaffelten Gäste fehlte aber lange der erfolgreiche Abschluss. Erst in der 43. Minute eröffnete Inka Schütt den Torreigen. Als nur eine Minute später Ardiana Syla per Kopf erhöhte, war der Bann endgültig gebrochen. Erneut Ardiana Syla auf Vorarbeit von Meike Hunte (60.), Schütt (67.) und die eingewechselte Lara Hoffmann (69.) erhöhten nach dem Wechsel auf 5:0. Nachdem Jessica Biesterfeld im Strafraum umgerissen worden war, erhielt Linda Syla ihre Chance vom Elfmeterpunkt, die sie sicher zum 6:0 nutzte (77.). Nach einem weiteren Kopfballtor von Hoffmann (81.) setzte Hunte mit dem 8:0 den Schlusspunkt. Einen weiteren Treffer verpasste Inka Schütt, deren Fernschuss kurz vor dem Abpfiff auf der Latte aufsetzte. TSV: Braun, Pelzer, Linda Syla, Zeckel, Biesterfeld, Mathiesen, Mensching, Schütt, Lutz (46. Dittmann, Hunte, Ardiana Syla (60. Hoffmann). Am morgigen Mittwoch kommt es im Wendthäger Mühlenbachstadion zu einem echten Leckerbissen. Im Halbfinale des Bezirkspokals erwartet der TSV Eintracht Bückeberge von 19.30 Uhr an den Bezirksoberligisten TuS Drakenburg. Im Falle eines Erfolges winkt sogar ein Finale auf eigenem Platz, denn der Endspielort wird seit dem vergangenen Jahr unter den Finalisten ausgelost. Nach einer 0:2-Schlappe bei Meister HSC Hannover am Sonntag ist der Gegner aus dem Norden Nienburgs wieder auf den letzten Platz zurückgefallen und muss vor dem letzten Spieltag am Wochenende umso mehr um den Klassenerhalt bangen. "Wir müssen sehen, wie der TuS Drakenburg mit dieser Belastung umgeht, schließlich ist der Gegner als klassenhöheres Team auch Favorit", sagte TSV-Trainer Uwe Kranz, der sein Team mit dem 8:0-Erfolg gegen Latferde für das Halbfinale gut gerüstet sieht. "Nach der Meisterschaft ist die Halbfinalteilnahme im Pokal ein zusätzliches Geschenk. Und auch wenn Drakenburg sicher ein anderes Kaliber ist, als Latferde: Im Pokal müssen wir auch nur mit einem Tor gewinnen, um weiter zu kommen. Die Chancen stehen wie immer im Pokal 50:50."

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