weather-image
28°
Aufgaben sollen auf mehrere Schultern verteilt werden / Auch die Spartenleiter sollen in die Pflicht genommen werden

TSG-Vorstand bleibt nur noch bis Ende Juni im Amt

Emmerthal (gm). Bereits während der Jahreshauptversammlung des vergangenen Jahres konnte sich der TSG Hauptvorstand in bestimmten Positionen umbilden. Eine weitere Verjüngung, so wie sie in diesem Jahr zur Jahreshauptversammlung angestrebt war, konnte allerdings nicht vollzogen werden.

veröffentlicht am 19.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:21 Uhr

270_008_5361875_wvh1904_JHV_TSG_2.jpg

Wie TSG-Vorsitzender Rudolf Welzhofer, der diese Funktion bereits seit 25 Jahren ausübt, betonte, fand sich im Vorfeld niemand bereit, in bestimmten Posten des Hauptvorstandes Verantwortung zu übernehmen. „Somit haben wir uns bereiterklärt, in dieser Zusammensetzung kommissarisch bis Juni weiterhin zusammenzuarbeiten“, signalisierte Welzhofer.

Auf Vorschlag des Ehrenvorsitzenden Fritz Saacke, der als Wahlleiter fungierte und eine Wahl en bloc vorschlug, wurden dann auch alle bisherigen Amtsinhaber des Hauptvorstandes einstimmig in ihren Funktionen bestätigt. TSG-Chef Rudolf Welzhofer, sein Vertreter Tim Lachmann, die 3. Vorsitzende Martina Weigelt, Kassenwart Gerd Feldmann, Schriftführer Manfred Manßen, Jugendwart Jürgen Zeddies, Mitgliederwartin Petra Harpel und Sozialwart Jörg Gutsche arbeiten in bewährter Form nun noch ein Vierteljahr zusammen. „Ende Juni werden wir eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen und dann werden wir geschlossen zurücktreten“, informierte Rudolf Welzhofer. „Wir werden uns umstrukturieren und vielleicht die Hauptverantwortung auf drei gleichgestellte Vorsitzende umverteilen“, verdeutlichte der Vereinschef. Aber auch die Spartenvorstände sollten zunehmend in die Pflicht genommen werden, um den Hauptvorstand zu entlasten, wurde während der Jahreshauptversammlung deutlich.

So oder so geht es mit dem Vorzeigeverein aus dem Emmertal, in dem 1673 Mitglieder in acht Sparten ihrem Sport nachgehen, in geänderten Bahnen weiter. „Eine Satzungsänderung wird angestrebt, und dann dürfen wir unseren Hauptvorstand verkleinern oder umstrukturieren“, ist sich Welzhofer nach notarieller Beratung sicher. Sein Jahresrückblick war durchaus positiv, denn es konnten im vergangenen Jahr 33 neue Mitglieder hinzugewonnen werden. Nach dem Rechenschaftsbericht von Kassenwart Gerd Feldmann wurde deutlich, dass die Hauptkasse sowie die Spartenkassen ausschließlich schwarze Zahlen schreiben und der Verein auf sicheren Beinen steht. In einigen Sportarten ging es deutlich nach oben, aber der 3. Abstieg in Folge der 1. Herrenhandballmannschaft aufgrund der sonderbaren Abstiegsregelung erwies sich als sportlicher GAU für die TSG.

Mit ihren Sportstätten ist die TSG insgesamt sehr zufrieden, und der Emmerthaler Silvesterlauf, wenngleich witterungsbedingt verschoben, und auch der Kinderkarneval erwiesen sich im vergangenen Jahr wieder als Publikumsmagneten.

Wilhelm Gimmler und seine Koronarsportgruppe, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, bestand im letzten Jahr bereits 25 Jahre, die Profis von Hannover 96 gastierten 2011 erstmals auf der Bezirkssportanlage in Emmern und im Berichtsjahr konnten erfreulicher Weise wieder einige Meisterschaften von Einzelsportlern und Mannschaften verzeichnet werden. Abschließend attestierte Rudolf Welzhofer seinen Spartenvorständen, Trainern, Betreuern und Sportlern ein dickes Lob für das faire und anständige Auftreten aller „Grün-Weißen“ im vergangenen Jahr.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare