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Ulrich Hollmann wird Ehrendirigent des "Zentralorchesters"

Trubel am "Mittelpunkt der Welt"

Hagenburg (kcg/jpw). Mit feuriger Marschmusik, fetzigem Rock und beschwingtem Jazz hat das "Zentralorchester Hagenburg" die Hagenburger Schützenfestgesellschaft in Stimmung gebracht. Mehr als 1500 Gäste feierten den Höhepunkt des Schützenfestes sehr ausgelassen im Festzelt auf dem Schützenplatz

veröffentlicht am 16.07.2008 um 00:00 Uhr

Beim traditionellen Festkonzert des "Zentralorchesters Hagenburg

Jubel, Trubel und frenetischer Beifall für die bestens aufgelegten Vollblut-Musiker des "Zentralorchesters": Dass die Hagenburger auch nach zwei Schützenfesttagen noch fit genug für eine ausgelassene Zeltfete sind, haben sie am Montagmorgen bewiesen. Voller Begeisterung trieb es nicht nur die jüngeren Schützen auf die Bänke und Tische. Auch die älteren Zeltbesucher ließen es sich nicht nehmen, in Beifallsstürme und Gesänge der Festgesellschaft miteinzustimmen, um die rund 80 Ehemaligen und Aktiven des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Hilden immer wieder zu musikalischen Höchstleistungen anzuspornen. Schützen-Oberst Friedel Rakelbusch reagierte in seiner Begrüßungsrede auf das Ansinnen von Harald Niemann, dem Vorsitzenden des Kreisschützenverbandes Schaumburg. Rakelbusch sagte zu, das Kreisschützentreffen 2009 in Hagenburg auszurichten. Als "heutigen Mittelpunkt Schaumburgs, Mittelpunkt Niedersachsens, Mittelpunkt der Welt", bezeichnete Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier Hagenburg und das gut gefüllte Festzelt. Hagenburgs Bürgermeister Karl-Wilhelm Möller begrüßte die Anwesenden auf Platt, und Samtgemeindebürgermeister Arthur Adam forderte dazu auf, "Lotto zu spielen, um irgendwann das Schloss für den Ort zurückkaufen zu können". Die Musiker bescherten ihrem Publikum nicht nur Märsche, unter anderem von Tschaikowsky und Strauss, sondern wussten geschickt den Bogen zu bekannten Filmmusiken bis hin zu Hardrock-Klängen zu schlagen. So verwandelte das Ensemble den Hagenburger Festplatz mit der Melodie zu "Fluch der Karibik" in eine Piratenhochburg, um kurz darauf Schützen und Gäste mit Enrico Morricones "Lied vom Tod" in den Wilden Westen zu entführen. Sänger Udo hauchte trotz Halsentzündung sein "Music" ins Mikrofon und brachte die Herzen der Schützendamen zum Schmelzen, während "Nici" Pfeifle die Zuhörer am Alphorn verzauberte. Ein Höhepunkt war dabei sicherlich der Gastauftritt des 77-jährigen Alt-Dirigenten Ulrich Hoffmann, der von Moderator Edi Klein zum Ehrendirigenten des Orchesters ernannt wurde und mit leichter Hand die "Berliner Luft" anstimmte. Während der Pausen blieb Zeit, Karl Rust für seine 60 Jahre währende Mitgliedschaft in der Schützengesellschaft zu ehren. Herbert Ebeling, Rudolf Brandfaß und Horst Büttner wurden für jeweils 50 Jahre ausgezeichnet. Klaus Bolte, Regionalbeisitzer beim Kreisschützenverband Schaumburg, hat dasGästeschießen um das Wappen von Hagenburg gewonnen, Zweite wurde die CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Brüning vor Ulrike Fiedler-Meyer.



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