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Sportlerehrung und Scheckübergabe / Meerschweinchen ausgesetzt / Treue Blutspender geehrt

Trotz Tibet - Olympia-Boykott ist keine Lösung

Rinteln (rd). In Arenen soll der Wettkampf ums "Gold" stattfinden, doch der derzeitige Austragungsort der Diskussionen rund um Olympia 2008 ist auch die politische Bühne. China - ein Land, das die von den Vereinten Nationen aufgestellten Menschenrechte missachtet und mit Waffen gegen nach Unabhängigkeit strebende, teils gewaltbereite Tibeter vorgeht. Von einem möglichen Boykott der Sommerspiele aber hält der Weltklasse-Ruderer Michael Ruhe nichts: "Natürlich bin auch ich für die Einhaltung der Menschenrechte, und die Situation in Tibet ist schlimm. Aber Sportler trainieren nun einmal ein Leben lang, um dann vielleicht einmal an Olympischen Spielen teilnehmen zu können. Und wenn ihnen dann aus politischen Gründen ein Start verwehrt wird, wäre das eine dramatische, eine ganz bittere Entscheidung", so der ehemalige Schlagmann des Deutschland-Achters, der bei den Spielen 2004 in Griechenland Vierter wurde. Ruhe: "Vielleicht können ja die Athleten die Spiele in Peking als Plattform nutzen, um auf die Missstände in Tibet aufmerksam zu machen."

veröffentlicht am 21.03.2008 um 00:00 Uhr

Annemarie Gesche, Ute Borrmann, Waltraud Bauer und Martina Geric

Todenmann ist ein Ort mit Geschichte, und es lohnt sich, diese stärker bewusst zu machen, sagt Paul-Egon Mense , Verwaltungsstellenleiter und FDP Ratsherr. Beim Studium der Dorfchronik kam Mense die Idee, einen Jahreskalender für 2009 zu entwickeln, in dem alte Fotos und historische Daten aus der Dorfchronik die Grundlage für die Monatsblätter bilden: "Ähnlich, wie in Möllenbeck wollen auch wir unsere Bürgerinnen und Bürger in Todenmann bitten, das eine oder andere fotografische Schätzchen aus der vielleicht längst vergessenen Zigarrenkiste zur Verfügung zu stellen". Der Kalender soll zu einem erschwinglichen Preis verkauft und den Erlös daraus für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Ortsbürgermeister Uwe Vogt begrüßte die Idee. Eine ausgesetzten Meerschweinchenfamilie im Exterfeld versetzte Tierliebhaberin Kathrin Schermer in Rage: "Es stimmt mich wirklich wütend, wenn ich immer wieder erfahre mit welcher Gleichgültigkeit mit Tieren umgegangen wird." Die Extenerin engagiert sich auch im Verein Kaninchenschutz. Verwandte von ihr hatten die kleinen Meerschweinchen gefunden und eingefangen. Für ein weiters Tier kam jeder Hilfe zu spät, es lag bereitstot im Gebüsch. Sie vermutet noch mehr Tiere in der Umgebung von Exten und bittet Spaziergänger im Exterfeld mit offenen Augen durch die Gegend zu gehen: "Vielleicht lässt sich so die Tierquälerei verhindern und man kann die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen". Anlässig des Internationalen Frauentags stellte sich die Silvester Initiative Rinteln im VTR Heim der Frauen Union Schamburg vor und berichtete von ihrer Vereinstätigkeit. Anschließend überreichten die erste Vorsitzende der Frauenunion, Waltraut Bauer und Schatzmeisterin Marita Gericke einen Scheck in Höhe von zweihundertfünfzig Euro. Die erste Vorsitzende Annemarie Gesche und Ute Borrmann von der Silvesterinitiative nahmen die Spende dankend entgegen. Zum Start in die neue Leichtathletiksaison wünschte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz den beiden Rintelner Athleten Stephan Steding und Deborah Brodersen viel Erfolg. Und nachträglich zur ihrer Ehrung als Sportler des Jahres 2007 erhielten der Speerwerfer und die Siebenkämpferin je ein Trainingsshirt mit einem Logo "Rinteln 1239". Steding ist im Top Team Peking 2008 dabei und hat beim Winterwurf-Europacup in Split (Kroatien) mit 79,55 Metern den zweiten Platzbelegt. Beim ersten Blutspendetermin der Gymnastikgruppe des SV Engern in diesem Jahr waren auch viele Jubilare dabei, freut sich Hannelore Ladage . Ihre 50. Spende gaben Hans-Dieter Bettermann und Ralf Sochatzki ab. Zum 40. Mal dabei waren Rainer Schie und Uwe Diedrich . Den Weg in die Mehrzweckhalle hatten insgesamt 73 Spender gefunden.



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