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Afrikanische Nacht im Johanniskirchzentrum / "Wollten niedrige Schwelle für unsere Gäste"

Trommeln, offenes Feuer und Gospelklänge

Rinteln (who). Während die Lange Nacht der Rintelner Kirchen am Sonnabend in der Innenstadt mediterrane Züge trug, hatte sich das Johanniskirchzentrum für die "Afrikanische Nacht" noch etliche Breitengrade mehr nach Süden verlagert.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 09:19 Uhr

Die Trommelgruppe Kambala verstärkte den Eindruck von afrikanisc

Trommelklänge, offenes Holzfeuer und Gospelgesang empfingen die zahlreichen Besucher, für die der Weg zum Wilhelm-Raabe-Weg offensichtlich nicht zu weit war. Ständig trafen neue Gäste ein, mit mehreren Leucht-armbändern als Beleg für die vorherige Rundreise durch die Innenstadtkirchen. Wer nicht mit dem Fahrrad gekommen war, nutzte die Shuttle-Busse, die schubweise ihre Passagiere brachten. "Wir hatten schon zu Beginn zeitweise um die 120 Gäste hier", schätzte Ute Reisig, die mit etlichen anderen Frauen das Programm ausgestaltet hatte. Dass noch sehr viel mehr Gäste gekommen waren als erwartet, konnte Doris Dubiel am Erfrischungsbüfett ablesen. Bereits lange vor Ende des Abends waren die Hühnersuppe nach afrikanischem Rezept und der Wein ausgegangen. Den Wein habe es auch deshalb gegeben, erklärt Ute Reisig, "weil wir bewusst nicht so eine kirchliche Atmosphäre bieten wollten, schon deshalb, um die Schwelle für alle Besucher möglichst niedrig zu halten!" In dieses Konzept passte auch die Trommelgruppe "Kambala". Die vier Rintelnerinnen, die seit vier Jahren zusammen spielen, gaben dem Abend noch eine Spur von afrikanischer Nacht und bezogen nur zu gerne weitere Trommler in ihre Sessions unter freiem Himmel ein. Die Brücke zurück zur Kirche schlug der Gospelchor des Johanniskirchzentrums. Die Gospelmusik und ihre Lieder wurzeln in den Gesängen von gläubigen christlichen Sklaven im früheren Amerika, die Lebensgefühl und musikalische Tradition aus der afrikanischen Heimat mit in die Neue Welt gebracht hatten.



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