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Dorfgemeinschaft baut Buswartehäuschen

Trocken in den Bus

Hemmendorf (gök). Eine Bereisung des Arbeitskreises Mobilität vor zweieinhalb Jahren bestätigte zwar den Bedarf eines Buswartehäuschens in Hemmendorf an der Bundesstraße 1. „Nach Meinung der öffentlichen Verkehrsbetriebe war es den Einwohnern aber zuzumuten, in dem Buswartehäuschen gegenüber zu warten und bei Busankunft über die Straße zu laufen“, erläuterte Ortsbürgermeister Friedrich Lücke (CDU) sarkastisch. Dieser Zustand war für den Politiker nicht hinnehmbar, das neue Buswartehäuschen wurde sein erstes Projekt, als neuer Ortsbürgermeister.

veröffentlicht am 14.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:21 Uhr

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Erste Planungen gingen von Kosten in Höhe von 8000 Euro aus. Dies war utopisch. Lücke sprach mit örtlichen Sponsoren und Helfern und konnte im Februar 2011 eine günstigere Umsetzung beantragen. Aus dem Ortsrat wurden für den Materialankauf 800 Euro bereitgestellt. Das Straßenbauamt stellte die Baufläche kostenlos zur Verfügung, wofür mit der Gemeinde ein Nutzungsvertrag unterschrieben wurde.

Der Bauhof der Gemeinde legte das Fundament, worauf die Hemmendorfer Jochen Peist, Hannes Lochner und Achim Föllner ehrenamtlich das Haus errichteten. Die Firma Dachstein sorgte für den oberen Abschluss und kam dem Projekt kostengünstig entgegen. Gemeindebürgermeister Martin Kempe freut sich, wie schön sich das neue Fachwerkbushäuschen in die Charakteristik der Allee einfügt: „Das ist auch wieder ein Gewinn von einem Stückchen Lebensqualität in Hemmendorf!“ Lücke betonte, dass die Aktion die Dorfgemeinschaft zusammengeschweißt habe.

Gemeindebürgermeister Martin Kempe (hinten li.) und Friedrich Lücke (vorn re.) mit den fleißigen Unterstützern der Maßnahme. Foto: gök



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