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Warnstreik bei den Fränkischen Rohrwerken / Tarifkonflikt im dritten Jahr der Kurzarbeit

Trillerkonzert für mehr als nur fünf Prozent

Bückeburg (thm). Rote Westen und Wimpel, rot-weißes Transparent, schrilles Pfeifen. Still ruht die Produktion: Eine Stunde lang geht gestern am frühen Nachmittag nichts mehr bei den "Fränkischen Rohrwerken". Warnstreik. Leichtes Spiel für die IG-Metall, in keinem Betrieb in Schaumburg ist der Organisationsgrad in der Belegschaft höher: 75 Prozent.

veröffentlicht am 20.04.2006 um 00:00 Uhr

In der Produktion ist "schicht", weil die Schicht vorm Werk steh

Für Bückeburgs 66 Franken geht's um mehr als nur um 5 Prozent mehr in der Lohntüte, als nur um vermögenswirksame Leistungen, als nur um vertraglich geregelte Qualifizierung älterer Beschäftigter. Seit 2004 herrscht Kurzarbeit. Die Standortgarantie der Konzernmutter endet 2008.

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