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Gestiegene Zahl an Dienststunden, aber ein Jahr ohne Dramatik

Trend: weniger Hilfeleistungen

Coppenbrügge (ist). Die Gesamtzahl der geleisteten Dienststunden aller 46 Kameraden der Coppenbrügger Ortswehr habe 2008 im Vergleich zum Vorjahr um rund 1200 auf 6157 Stunden zugenommen, die durchschnittliche Stundenzahl des einzelnen Kameraden sei damit von 110 auf 134 gestiegen, sagte Ortsbrandmeister Andreas Korth bei der Jahreshauptversammlung. Trotzdem blicke die Ortsfeuerwehr Coppenbrügge auf ein ruhiges Jahr ohne heftige Dramatik zurück. Sie liege damit im Trend der Gemeindefeuerwehr: Auch die Wehr registriert eine Verringerung der Hilfeleistungseinsätze bei schweren Unfällen oder Bränden mit Gefahr für Leib und Leben von Opfern, dafür eine erhebliche Zunahme im Bereich der Ausbildung. Die habe mit 3568 Stunden über 50 Prozent der abgeleisteten Stunden ausgemacht. Insgesamt 21 Kameraden hatten an Truppmannausbildungs-, Führungs- und technischen Lehrgängen teilgenommen. Zum Ende des Jahres 2009 erhofft sich Korth die Erhöhung der Anzahl der Atemschutzgeräteträger von 18 auf die Hälfte der Aktiven. Für ihr Engagement sprach er den Kameraden Dank und Anerkennung aus, ebenso den 22 Mitgliedern der Altersabteilung und den 200 Förderern – vor allem auch für die tatkräftige Unterstützung der Jugendarbeit. „Nur auf diese Weise können wir auch weiterhin personell so zukunftsfähig aufgestellt bleiben, wie wir es jetzt sind“, sagte Korth. Diesem schlossen sich Cord Pieper, stellvertretender Gemeindebrandmeister, und Thomas Küllig als stellvertretender Abschnittsleiter Ost der Kreisfeuerwehr an.

veröffentlicht am 04.02.2009 um 17:54 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 23:41 Uhr

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Marvin Dolle, Kai-Uwe Queren, Tobias Rehse und Christopher Zippel wurden zum Feuerwehrmann, Tamara Kasten zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Dieter Bierbaum und Wilfried Wollenweber nahmen Ehrungen für 50-jährige Mitgliedschaft entgegen. Rudolf Marhold wurde mit Dank und Anerkennung des Gemeindekommandos für langjährige Dienste aus dem Kommando entlassen und erhielt den Ehrenteller der Gemeinde Coppenbrügge.



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