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Fürstin Nadja Anna und Fürst Alexander geben sich das Ja-Wort / 15 000 Schaulustige auf den Beinen

Traumhochzeit auf Schloss Bückeburg

Bückeburg (rc). Traumhochzeit im Hause Schaumburg-Lippe: 12- bis 15 000 Besucher, so die Schätzungen der Polizei, säumten am Sonnabend die Straßen Bückeburgs, als sich Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe und Dr. Nadja Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe in der Stadtkirche das Ja-Wort gaben. Mit fester Simme sagten beide: "Ja, mit Gottes Hilfe."

veröffentlicht am 27.02.2009 um 06:49 Uhr

Ein liebevoller Kuss nach dem Ja-Wort: Fürstin Nadja Anna und Fü

Rund 900 geladene Gäste verfolgten die Zeremonie in der Stadtkirche. "Wir freuen uns alle, dass sie heiraten", hatte Landesbischof Jürgen Johannesdotter das Brautpaar begrüßt. Es sei vielleicht leichter, ein Schloss zu bauen, als eine Ehe zu führen, sagte der Pastor der Evangelisch-Reformierten Gemeinde, Thomas Krage, in seiner Predigt: "Ein Schloss kann man bauen, eine Ehe ist ein Weg." Mit Jubel und Applaus wurde das Brautpaar anschließend vor dem Portal des barocken Prunkbaus empfangen, wo die Fürstlichen Jäger und das Bürgerbataillon Spalier standen. Die zierliche Braut trug ein schlicht-elegantes champagnerfarbenes Corsagenkleid mit einer fünf Meter langen Schleppe. Ihr Haar schmückte ein Diadem aus fürstlichem Besitz.Fürst Alexander trug einen grauen Cut. Hunderte Objektive richteten sich auf das Paar, als es in die mit vier Schimmeln bespannte Prunkkutsche Berolina stieg und die Fußgängerzone hinunter durch das Schlosstor ins Schloss fuhr. Überall entlang der Strecke brandete Beifall auf, strahlend winkte das Brautpaar zurück in die Menge. Auch die Sonne schien, nachdem es zu Beginn der Trauung noch genieselt hatte. Vier weitere Kutschen mit der Familie, Trauzeugen und Blumenkindern folgten, dann - zu Fuß - die geladenen Gäste, unter ihnen Marie Luise Marjan und Sabine Christiansen. Den freundlichsten Applaus gab es für Prinzessin Lilly, Ex-Frau von Fürst Alexander, die an der Seite ihres Ehemanns Lambros Milona und ihres Töchterchens Lana zum Schloss hinunterging. Vor dem Portal wartete ein Trachtenpaar, das dem Brautpaar nach alter Tradition Brot und Salzüberreichte. Nach dem Empfang folgte am Abend die Hochzeitssoiree mit 200 geladenen Gästen, darunter auch Günter Netzer, der von den Bückeburgern während der Trauung vermisst worden war. Höhepunkt des Abends: Der Einmarsch des 200-köpfigen Bürgerbataillons in den Schlosshof. Das Blasorchester Bückeburger Jäger und der Spielmannszug des TSV Ahnsen intonierten im Fackelschein den Großen Zapfenstreich. Die Stadt hatte sich anlässlich der Hochzeit herausgeputzt, präsentierte sich von ihrer besten Seite. Weiß-rot-blau waren die dominierenden Farben, Fahnen und Wimpel flatterten im Wind. Transparente wünschten dem Brautpaar alles Gute. Bäckereien verkauften Quark-Mandarinen-Hochzeitstraum, Fürsten-Küchlein und Trauungs-Cracker, ein Fleischer Fürstenwürstchen: mit Kräutern für den Herrn und - zu Ehren der neuen Prinzessin - blonde Currywürste für die Dame. Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach war am Sonnabend rundum zufrieden: "Es ist unvorstellbar, welchen Werbewert die fürstliche Familie für unsere Stadt hat. Dafür sind wir sehr dankbar." Die Polizei meldete keine besonderen Vorkommnisse. Lokalteil

Stelldichein der Prominenz in Bückeburg: Marie Luise Marjan geni
  • Stelldichein der Prominenz in Bückeburg: Marie Luise Marjan genießt das Bad in der tausendköpfigen Menge.
Fürstin Benita fuhr gemeinsam mit dem ehemaligen niedersächsisch
  • Fürstin Benita fuhr gemeinsam mit dem ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht in der Kutsche von der Stadtkirche ins Schloss. Fotos: Dröse, tol, jp
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Süße Blumenkinder streuten dem Brautpaar den Weg aus der Kirche,
  • Süße Blumenkinder streuten dem Brautpaar den Weg aus der Kirche, mit der vierspännigen Prunkkutsche fuhr das Paar anschließend zum Schloss.
Stelldichein der Prominenz in Bückeburg: Marie Luise Marjan geni
Fürstin Benita fuhr gemeinsam mit dem ehemaligen niedersächsisch
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Süße Blumenkinder streuten dem Brautpaar den Weg aus der Kirche,


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