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VfL Bückeburg schon heute um 19.30 Uhr beim TSV Havelse

Trainer Timo Nottebrock fordert ein besseres "Umkehrspiel"

Niedersachsenliga (ku). Nach der erfolgreichen Heimpremiere steht für den VfL Bückeburg am Freitagabend, Anstoß ist um 19.30 Uhr, ein richtig dicker Brocken auf dem Programm. Im Garbsener Wilhelm-Langrehr-Stadion wartet der TSV Havelse auf die Bückeburger.

veröffentlicht am 25.08.2006 um 00:00 Uhr

Cord-Hendrik Möller hat im Bückeburger Niedersachsenliga-Kader F

Die Gastgeber, trainiert vom ehemaligen 96-Profi Jürgen Stoffregen, konnten nach dem verpatzten Saisonstart (1:2-Pokalniederlage in Ölper und 1:2-Auswärtsniederlage gegen Wilhelmshaven II) am letzten Spieltag einen 2:0-Heimsieg gegen den Lokalrivalen SC Langenhagen einfahren. Dabei war es hochdramatisch - Torjäger Daniel Njitraj traf zuerst in der letzten Minute der ersten Halbzeit, legte das zweite Tor dann in der Schlussminute nach. Der Havelser Sieg in der recht chancenarmen Partie war hochverdient, Havelse präsentierte vor allem eine starke Vorstellung in der Defensive. TSV-Co-Trainer Oliver Perschel: "Nach vorn haben wir nicht gut aber sehr effektiv gespielt!" Der letztjährige Tabellendritte aus Havelse verlor mit Michael Huntemann und Alexander Keine zwei Leistungsträger an den Aufsteiger Ricklingen, Martin Kotyrba wechselte zu Fortuna Sachsenroß. Prominentester Neuzugang in Havelse ist Rouven Rosenthal vom Oberligisten Arminia Hannover. Trainer Stoffregen hat nun fast die komplette Mannschaft zusammen, mit der er als A-Jugend-Coach bei Hannover 96 gearbeitet hat. Nach dem deutlichen 6:1-Heimsieg der Bückeburger zeigte sich VfL-Coach Timo Nottebrock zwar hoch zufrieden, will dieses Resultat aber nicht zu hoch bewerten: "Das war ein wichtiger Erfolg, allerdings ist es viel wichtiger, dass man dieses Resultat auch richtig einordnet. Diesen Gegner mussten wir an diesem Tag einfach schlagen. Wir sollten uns aber nun nicht auf unserem Erfolg ausruhen. Wenn man unsere erste Halbzeit kritisch analysiert, so wird ein ähnliches Verhalten in der Rückwärtsbewegung gegen einen stärkeren Gegner zumindest für brenzlige Situationen vor dem eigenen Tor sorgen." Keeper Tim Engler machte dann auch nach dem völlig unnötigem Gegentor lautstark keinen Hehl aus seiner eigenen Sicht der Partie: "Natürlich, immer nur nach vorn, immer nur Tore machen. Fußball ist auch Abwehrarbeit!" Personell sieht es beim VfL vor dem Auftritt in Havelse gut aus. Die Urlauber und verletzten Spieler kommen immer besser in Fahrt, daher muss sich der VfL auch nicht verstecken! Allerdings sieht Nottebrock sein Team nicht unbedingt als Favorit: "Wir freuen uns auf eine Partie in einem schönen Stadion mit einer tollen Atmosphäre. Der Favorit heißt ganz klar TSV Havelse, aber eine Außenseiterrolle mögen wir ja bekanntlich am liebsten!" Der VfL-Fans Bus fährt um 17 Uhr am Bückeburger Jahnstadion ab.

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