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Für 26-jährigen kommt jede Hilfe zu spät / Polizei geht von Unglücksfall aus

Tragödie am Hohenstein: Hamelner stürzt etwa 40 Meter in die Tiefe

Zersen (ube). Auf dem Hohenstein bei Zersen (Hessisch Oldendorf) hat sich in der Nacht zu heute (Gründonnerstag) eine Tragödie abgespielt: Ein 26 Jahre alter Mann aus Hameln stürzte am späten Mittwochabend gegen 22 Uhr an der sogenannten Teufelskanzel in die Tiefe. Das Opfer blieb zunächst etwa sieben Meter unterhalb des Aussichtsplateaus auf einer Felsnase liegen. Kurz danach verlor es den Halt und fiel noch weitere 30 Meter hinab. Die von Freunden (27, 27) des Opfers alarmierten Rettungskräfte entdeckten den verunglückten kurz vor 23 Uhr auf einem steilen Geröllfeld unterhalb einer Steilwand. Eine Notärztin konnte nur noch den Tod des Hamelners feststellen.

veröffentlicht am 18.04.2014 um 16:50 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 23:41 Uhr

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Zersen(ube). Auf dem Hohenstein bei Zersen (Hessisch Oldendorf) hat sich in der Nacht zu heute (Gründonnerstag) eine Tragödie abgespielt: Ein 26 Jahre alter Mann aus Hameln stürzte am späten Mittwochabend gegen 22 Uhr an der sogenannten Teufelskanzel in die Tiefe. Das Opfer blieb zunächst etwa sieben Meter unterhalb des Aussichtsplateaus auf einer Felsnase liegen. Kurz danach verlor es den Halt und fiel noch weitere 30 Meter hinab. Die von Freunden (27, 27) des Opfers alarmierten Rettungskräfte entdeckten den verunglückten kurz vor 23 Uhr auf einem steilen Geröllfeld unterhalb einer Steilwand. Eine Notärztin konnte nur noch den Tod des Hamelners feststellen. Eine ehrenamtliche Expertin für psychosoziale Notfallversorgung des Roten Kreuzes aus Marienau kümmerte sich um die geschockten Freunde des Toten. Ein Tatort-Team der Polizei nahm Ermittlungen auf. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. "Es war ein Unglücksfall", hieß es später. An dem großangelegten Einsatz, der sich bis nach 2 Uhr hinzog, waren Ärzte, DRK-Sanitäter und Feuerwehrleute aus sechs Orten, darunter speziell ausgebildete Höhenretter aus Oldendorf bei Salzhemmendorf, beteiligt.

2 Bilder
Feuerwehrleute stehen auf dem Hohenstein, suchen in der Nacht nach dem verunglückten Hamelner. Foto: ube


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