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Zahlreiche Ereignisse erforderten den Einsatz der Ortswehr Dehmke

Tragischer Hubschrauber-Absturz

DEHMKE. Der 1. Juli 2019 ist als ein trauriger Tag in die Geschichte Dehmkes eingegangen. Beim Absturz eines Bundeswehrhubschraubers kam die Pilotin ums Leben.

veröffentlicht am 23.01.2020 um 00:00 Uhr

Neben der Ortswehr Dehmke waren viele andere Wehren aus dem Gemeindegebiet zur Absturzstelle geeilt, um zu helfen.

Darüber hinaus wurde die Ortswehr Dehmke zu drei weiteren Einsätzen alarmiert: Technische Hilfe war bei einem Einsatz im Mai gefragt. Stichwort: „Keller unter Wasser!“ Gleich zwei Stoppelfeldbrände beschäftigten die Wehr im Juli. Zunächst wurde die Wehr zu einem Feldbrand beordert, wenig später war ein Mähdrescher und dadurch das Stoppelfeld in Multhöpen in Brand geraten.

Die Ortswehr Dehmke zählt 37 Aktive in der Einsatzabteilung und sechs Kameraden in der Altersabteilung. In der Jugendfeuerwehr leisten acht Mädchen und Jungen ihren Dienst. Darüber hinaus unterstützen 64 Freunde und Förderer die Wehr. Insgesamt engagieren sich 115 Mitglieder.

Das Dienstbuch verzeichnet 2072,48 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Die Aktiven leisteten 254,27 Einsatzstunden. Auf die theoretische Ausbildung entfielen 141,5 Stunden, auf die praktische 412,66 Stunden. Sebastian Häder hat an einem Sprechfunkerlehrgang teilgenommen. Innerhalb der Dorfgemeinschaft ist die Freiwillige Feuerwehr ein wichtiger Pfeiler für das Leben auf dem Land. Ein Highlight war die Radtour im vergangenen Jahr, die 36 Mitglieder in Richtung Loccum – Hoya führte. Auch der Dehmker Weihnachtsmarkt erfreute sich großer Beliebtheit. Der nächste ist für den 12. Dezember 2020 geplant.

Beim Carportbau zeigte sich die Wehr im vergangenen Herbst von ihrer handwerklich geschickten Seite. Auch beim Dielenkuppeln in Barksen wollen die Brandschützer demnächst wieder unter Beweis stellen, dass sie das Handwerk „Feuerwehr“ verstehen.

Heinz Dierks wurde für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt, Jörg Hobein und Thomas Beermann für 40 Jahre aktiven Dienst. Willibald Brennecke versieht seinen Dienst bei den Brandschützern seit 25 Jahren.sbr



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