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Kleinenbremer holen sich Unterstützung aus Paderborn / Professor aus Süddeutschland zu Besuch

Tourismus-Konzept direkt aus dem Lehrsaal

Kleinenbremen (ly). Sieben Monate nach Wiederbelebung der "Zukunftsinitiative Tourismus" hält das Bemühen um mehr Fremdenverkehr für Kleinenbremen und Wülpke unvermindert an. Zwischenberichte gab es jetzt im Bezirksausschuss.

veröffentlicht am 26.11.2008 um 00:00 Uhr

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Auf der Suche nach Sponsoren für Projekte des Heimatvereins Kleinenbremen waren dessen Vorsitzender Walter Caselitz sowie Tourismus-Koordinator Thomas Sill kürzlich bei Eon in Paderborn. Ergebnis: Mit direktem Sponsoring hält das Unternehmen sich zurück, ist aber offenbar bereit, eine wissenschaftliche Arbeit von Studenten der Universität Paderborn zu unterstützen. Noch im November wird ein Professor aus Süddeutschland zu ersten Gesprächen in Kleinenbremen erwartet. Im Idealfall bekämen die Lütkenbremer ein fertiges Tourismus-Konzept an die Hand, das Stärken und Schwächen aufzeigt. "Vielleicht müssen wir ein wenig Geduld haben, aber es bewegt sich was", stellte Caselitz fest. Ausgangspunkt des Konzeptes wären wohl Besucherbergwerk sowie Museum für Bergbau und Erdgeschichte, sicherlich die Hauptattraktionen. Auf Sichtweite folgen jedoch mehrere ehrgeizige Projekte des Heimatvereins, der mit Mühlen, Backhäusern und anderen Sehenswürdigkeiten punkten kann. Fast abgeschlossen ist das Bauprojekt Mönkhoff-Mühle, neuerdings Energie- und Kulturwerkstatt, in deren Räumen jetzt auch der Bezirksausschuss tagte. Mit dem Einbau einer Turbine soll demnächst der mühlentechnische Teil seiner Bestimmung übergeben werden. Wer mehr Tourismus will, darf Wohnmobile nicht vergessen. Stellflächen sollen nach dem Willen des Bezirksausschusses auf dem Parkplatz am Besucherbergwerk ausgewiesen werden. Beim Ausbau der Straße nach Todenmann soll die Portaner Verwaltung sowohl beim NRW-Landesbetrieb Straßen als auch den niedersächsischen Behörden anregen, dass ein Ausbau mit Rad- und Gehwegen erfolgt. Interessiert sind die Lütkenbremer schließlich auch an "Tourismus von der anderen Seite des Berges", so Friedrich Vogt, Vorsitzender des Ortsgremiums. Etwas still geworden ist es zuletzt um die geplante Kletterwand im Steinbruch am Besucherbergwerk. "Das wird weiter verfolgt", versichert Friedrich Vogt.Übrigens sollen Besucherbergwerk und Museum künftig in einer gemeinsamen Gesellschaft geführt werden, nach Angaben von Ausschussmitglied Dietrich Müller-Prasuhn ohne Beteiligung der Mindener Kreisbahnen (MKB). Dies, so Müller-Prasuhn weiter, solle der Kreistag beschließen. Bisher sind die MKBan der Betreibergesellschaft Besucherbergwerk Kleinenbremen GmbH zu zwei Dritteln beteiligt. Betriebsträger des kreiseigenen Museums für Bergbau und Erdgeschichte sind zu gleichen Teilen Kreis Minden-Lübbecke und Stadt Porta Westfalica. Vogt verspricht sich von der neuen Gesellschaft, dass die Aktivitäten beider Einrichtungen fortan besser koordiniert werden. Räumlich befinden diese sich unter einem Dach. Das Museum wird gerade zum Mitmach-Museum mit einer Reihe neuer Angebote umgebaut.



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