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Auetaler im Einsatz / Fehler in den 80ern

Totholz als Gefahr: 50 Bäume im Park beschnitten

Bad Eilsen (tw). Der Herbst ist die Zeit der Stürme: Rechtzeitig, bevor in Kürze die ersten Böen durch den Kurpark fegen und die Kronen der Baumriesen schütteln werden, hat die Gemeinde die Gartenanlagen durch einen Fachbetrieb "wetterfest" machen las sen.

veröffentlicht am 04.09.2008 um 00:00 Uhr

50 Bäume in zwei Tagen: Im Korb eines Hubwagens stehend, rücken

"Wir haben binnen zwei Tagen das Totholz aus etwa 50 Bäumen heraus gesägt, die entlang der Wege stehen", berichtet Ulrich Grupe. Für den mit einem Hubwagen angerückten Chef der "Baumpflege Auetal" dient der Eingriff in das Astwerk der Platanen, Eichen, Buchen, Linden, Eschen, Schwarznüsse und Kastanien ausschließlich der Verkehrssicherung. "Hier im Kurpark", sagt Grupe, der die Bad Eilser Gartenanlagen bereits seit 15 Jahren bestens kennt, "müssen wir den Beschnitt etwa alle fünf Jahre wiederholen." Grund dafür sei, dass diese Arbeiten in den 1980er Jahren "unprofessionell" ausgeführt worden seien. Daher gebe es unverhältnismäßig viele Bäume, die Fäule ansetzten und Totholz ausbildeten. Eine regelrechte Kronenpflege bedeutet die jüngste Maßnahme der Auetaler allerdings nicht: "Die", erinnert Grupe, "würde mehrere Wochen in Anspruch nehmen." Dabei wäre dann neben dem Hubwagen auch die Technik des Seilkletterns gefragt. Zur Erinnerung: In der Samtgemeinde ist die "Baumpflege Auetal" keine Unbekannte: Erst im Juni 2008 hatten Grupe und sein Team in Buchholz 60 Linden beschnitten, von deren Kronen eine akute Bruchgefahr ausging. Bürger aus Luhden werden sich an die Fachfirma noch im Zusammenhang mit der "Birkenfrage" auf dem heimischen Sportplatz erinnern. Grupe hatte im September 2005 die heimischen Politiker beraten und eine Liste der für ein Fällen infrage kommenden 16 Gehölze erstellt.

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