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Totes Telefon: Problem mit Software

Landkreis (gus). Ein Programmier-Fehler ist am Montag Auslöser der stundenlangen Störungen im Schaumburger Telefonnetz gewesen. Das teilte die Pressestelle der T-Com gestern mit. Demnach ist ein Server, sprich eine computergesteuerte Vermittlungsstelle, wegen des Softwareproblems lahmgelegt worden. In der Folge fielen große Teile der Telefonverbindungen aus.

veröffentlicht am 31.10.2007 um 00:00 Uhr

Beginn der Störungen war der frühe Nachmittag. Bis 20 Uhr, so der T-Com-Sprecher, war der gröbste Schaden behoben. Um 22 Uhr sei das gesamte Netz wieder uneingeschränkt verfügbar gewesen. "Die Notrufe waren nicht betroffen", betonte der T-Com-Sprecher. Das bestätigte die Rettungsleitstelle. Landkreis-Pressesprecher Klaus Heimann teilte mit, dass auch das Klinikum Schaumburg nicht von den Telefon-Ausfällen betroffen gewesen ist. Härter traf es da einige Taxi-Unternehmen. Ein Mitarbeiter der Stadthäger Taxi-Zentrale am Bahnhof, der mehrere Betriebe angehören, erklärte, dass stundenlang keine Anrufe eingegangen sind. Weniger dramatisch waren die Folgen für den Geldorfer Betrieb "Bornemann Pumpen". "Wir konnten die gesamte Zeit über angerufen werden, aber nicht in das Stadthäger und das Bückeburger Netz einwählen", sagte eine Unternehmens-Sprecherin. Das sei zwar ärgerlich gewesen, jedoch ohne weitere Auswirkungen geblieben.

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