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SV Nienstädt bei der spielstarken SSG Halvestorf in Bestbesetzung

Torben Brandt: "Wenn die Abwehrkette steht, ist alles möglich!"

Bezirksoberliga (jö). Das Nienstädter Spiel bei der SSG Halvestorf wurde mit Zustimmung der Gäste auf Samstag vorverlegt. Wesentlich netter mag Nienstädt aber nicht sein. "Wir müssen Punkte aus Halvestorf mitbringen, denn danach ist gegen Heeßel und Wunstorf wahrscheinlich nicht viel zu holen", meint Spielertrainer Torben Brandt.

veröffentlicht am 27.10.2006 um 00:00 Uhr

Auf die SVN-Abwehr mit Mario Schünemann (r.) kommt in Halvestorf

Ein Auswärtssieg in Halvestorf stellt allerdings eine riesige Hürde dar. Die Hamelner Elf ist gänzlich anders strukturiert als Nienstädt. Mit Spielern wie dem starken Abwehrmann Frank Jürgens, dem offensiven Mittelfeldakteur Steve Diener, dem erfahrenen Ex-96-Profi Uzeir Karaman, dem sicheren Torwart Lars Wesche und dem ehemaligen Pyrmonter Angreifer Andreas Baranek ist Halvestorf auf vielen Positionen weit überdurchschnittlich besetzt. Besonders zu beachten ist aber Altmeister Andreas Gilica, der im Sommer vom Heeßeler SV kam, Oberligaerfahrung mitbringt, und in der letzten Saison 25 Tore machte. In der aktuellen Spielzeit traf er bereits neun Mal. Halvestorf hatte sich angesichts seiner starken Personalausstattung einen Spitzenplatz ausgerechnet. Der bisherige Saisonverlauf war entsprechend enttäuschend. Im Sommer setzten sich die Hamelner im Pokal zwar erst im Elfmeterschießen gegen Nienstädt durch, spielten aber schon damals den besseren, reiferen Fußball. Torben Brandt lässt sich aber nicht beirren. Er schaute sich Halvestorf letzte Woche beim 1:0-Sieg in Syke an und stellte fest: "Wenn wir in der Abwehrkette ähnlich sicher stehen wie gegen Neuhof, haben wir eine realistische Chance. Halvestorf mag die besseren Individualisten haben, aber wir haben das bessere Team und wir haben seit dem Sommer einiges dazugelernt." Dazu kommt, dass Nienstädt am Sonnabend wahrscheinlich erstmals wieder mit dem kompletten Kader auf Reisen ist. "In engen Spielen hängt fast alles davon ab, ob man von der Bank mit Qualität nachfüttern kann", hat Spielertrainer Torben Brandt festgestellt.

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