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Viele Stammkräfte geben die Zusage für die kommende Kreisliga-Saison

Torben Brandt bleibt Spielertrainer des Bezirksliga-Absteigers SV Nienstädt

von peter blaumann

veröffentlicht am 19.06.2008 um 00:00 Uhr

Die Weiterverpflichtung von Spielertrainer Torben Brandt (l.) ha

Fußball. Nach dem Abstieg in die Kreisliga gehen beim SV Nienstädt nicht die Lichter aus! Der Ex-Bezirksligist startet ein Neuanfang mit talentierten Nachwuchsspielern aus der Region und routinierten Stammkräften. Vermeintliche Kenner der Fußball-Szene im Kreis Schaumburg befürchteten schon, dass nach dem Abstieg eine Massenflucht vieler Spieler die Mannschaft derartig schwächen würde, dass die Verantwortlichen gezwungen wären, für die kommende Saison nur eine Herrenmannschaft zu melden, und überlegt werden müsste, auf den Platz in der Kreisliga freiwillig zu verzichten. "Alles nur Gerüchte", gibt Klaus Rinne, Fußball-Spartenleiter des SV Nienstädt, Entwarnung. "Gleich nach dem Abstieg konnten wir die wichtigste Personalie erfolgreich abschließen. Torben Brandt bleibt Spielertrainer des SV Nienstädt. Mit den Spielern wurde gesprochen und wir haben die Zusage vieler Stammkräfte für die kommende Kreisligasaison", gibt sich Rinne zuversichtlich. Sieben feste Zusagen der Stammkräfte Björn Schütte, Sören Peters, Jan Stepanek, Mario Schünemann, Erhan Cinar, Elvis Kalac und Stefan Horstmann haben die feste Zusage für die Saison 2008/09 gegeben. Alexander Nicolai, Suleyman Kahraman, Levent Tarak, Maik Karsten und Markus Reh haben sich noch nicht entschieden, ob sie bleiben oderden Verein wechseln. Lediglich Tayfun Dizdar und Johannes Struckmeier werden den SVN verlassen. Dizdar zieht es zum Bezirksliga-Aufsteiger SV Union Stadthagen, Struckmeier geht aus beruflichen Gründen zum TSV Barsinghausen. GökhanÖz hat den Verein schon im April mit unbekanntem Ziel verlassen. Mirko Busch, der in Hamburg arbeitet und wohnt, wird als Stand-by-Spieler Nienstädt die Treue halten. "Unser Ziel ist es, mit jungen, erfolgshungrigen, bodenständigen Spielern und erfahrenen Stammkräften eine neue Mannschaft aufzubauen, die auch eine Zukunft hat. Ich hoffe, dass man uns in Ruhe arbeiten lässt. Geduld ist jetzt gefragt", gibt sich Rinne optimistisch. Dazu sollen die eigenen Nachwuchsspieler an der Spitze mit Andre Steinmeier aus der JSG Nienstädt/Liekwegen/Sülbeck eine Chance bekommen, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Außerdem bestehen noch gute Kontakte zu den Spielern, die unter Matthias Scholz in der JSG groß geworden sind, und dann zum TSV Eintracht Bückeberge abgewandert waren. Über eine Rückkehr wird derzeit mit einigen Spielern verhandelt. Außerdem hofft Klaus Rinne, dass der eine oder andere Nachwuchsspieler aus unteren Klassen einmal Kreisligaluft schnuppern möchte, und sich dem SV Nienstädt noch anschließen wird.



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