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Duell der besten schaumburger Teams im Fokus des Interesses

Top-Spiel in Lindhorst: Außenseiter Bergkrug will den Favoriten stürzen

Basketball (rh). Es ist wieder einmal so weit: Nach drei Jahren kommt es am Sonntag um 11 Uhr in der Kreissporthalle in Lindhorst zum Duell der beiden stärksten Basketballteams aus Schaumburg zwischen dem TuS Lindhorst und dem TV Bergkrug.

veröffentlicht am 27.11.2008 um 00:00 Uhr

Auch für Lindhorsts Oleg Burhanau ist die Partie gegen Bergkrug

Für die beiden Mannschaften verlief die Saison bislang extrem unterschiedlich. Während der TVB noch überhaupt nicht in Schwung gekommen ist - lediglich ein Sieg am grünen Tisch gegen Hildesheim sprang bislang heraus - läuft es beim Oberligaabsteiger deutlich besser. Die Mannschaft von TuS-Coach Stefan Gerken ist in dieser Saison noch ungeschlagen und steht ganz oben in der Tabelle der Bezirksoberliga. Eine klare Sache, sollte man meinen? Doch mitnichten! Derbys sind nun einmal keine "normalen" Spiele, und gerade beim Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften gab es in der Vergangenheit schon die eine oder andereÜberraschung. Ihr letztes Punktspiel bestritten beide Mannschaften am vergangenen Sonntag, und hier zeigte sich einmal mehr, dass Basketballspiele auch Kopfsache sind: Beide Mannschaften hatten es mit unangenehmen Gegnern zu tun und mussten versuchen, durch Kampf und Einsatz diese Aufgaben zu bewältigen. Den Lindhorstern gelang das in Stolzenau, weil man eben als Tabellenführer auch "solch schlechte Spiele gewinnt". Beim TVB sah das gegen den RV Hoya anders aus. Die noch auf dem Parkett sieglose Mannschaft war genau so nah am Erfolg wie die Lindhorster, doch wenn man unten in der Tabelle steht, wird man in der Regel auch noch vom Glück verlassen. Um da unten heraus zu kommen, muss die Mannschaft von Olesia Rosnowska dringend den Glauben an sich selbst zurück gewinnen. Eine schwere Aufgabe für die Trainerin. Favorit auf dem Papier in diesem Derby sind also die Gastgeber aus Lindhorst, was aber nicht ausschließt, dass es - wie eigentlich immer zwischen den beiden Kontrahenten - ein enges und spannendes Match geben kann, zudem beide Coaches keine Personalprobleme haben.



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