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Björn Eisermann und Tomas Muzik verletzt aus dem Spiel / Stefan Pappas sieht nach 50 Minuten die gelb-rote Karte

Tolle Moral: SC Rinteln spielt in Mecklenheide 2:2-Remis

Fußball (ku). Ein Spiel des SC Rinteln, auf den der alte Satz mit dem "hätte" wie angegossen passte: Hätte der SC Rinteln während der abgelaufenen Saison seine Pflichtspiele in dieser Art wie bei dem hoch verdienten 2:2 beim TuS Mecklenheide abgeliefert, wäre das Abstiegsgespenst niemals am Steinanger aufgetaucht.

veröffentlicht am 09.06.2008 um 00:00 Uhr

Tomas Muzik (l.) zog sich eine schwere Armverletzung zu und muss

Trainer Thorsten Rinne und SC-Sprecher "Theo" Merchel waren dann auch voll des Lobes für die Mannschaft. Rinteln trat sehr engagiert auf, zeigte dabei mit hervorragender Moral auch starke Nehmerqualitäten. In der 42. Minute musste der bis dahin stark spielende Björn Eisermann verletzt vom Platz, in der 50. Minute sah Stefan Pappas nach vorausgegangenem Foulspiel und anschließendem Wegschlagen des Balles die Ampelkarte, in der 85. Minute musste Tomas Muzik mit einem ausgekugeltem Arm mit Blaulicht ins Krankenhaus gebracht werden. Die Moral stimmte aber, die Mannschaft verdaute diese Szenen ebenso unbeeindruckt wie den Rückstand und anschließenden Ausgleichstreffer der Platzherren. Trainer Rinne hatte seine Mannschaft hervorragend eingestellt. Rinteln übernahm sofort die Regie, erspielte sich Chancen am laufenden Band. Schon in der 6. Minute hämmerte Sven Mingram den Ball aus 25 Metern an die Latte, Florim Mustafa zwang Mecklenheides Keeper Kristos Bellus kurz darauf zu seiner ersten Glanzparade. Der Keeper der Mecklenheider konnte sich an diesem Relegationsnachmittag nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Er stand immer wieder im Brennpunkt, zu seinem Können kam dann auch die nötige Portion Glück. Inder Folgezeit Rintelner Chancen wie am Fließband. Kamuran Özkan scheiterte zweimal, Muzik vergab, Mustafa fand wieder im Mecklenheider Keeper seinen Meister. Der erste Warnschuss der Gastgeber in der 30. Minute, Keeper Andreas Wellhausen hatte aber keine Mühe mit dem Schuss von Dimitri Bellus. In der 37. Minute dann aus heiterem Himmel die kalte Dusche. Ein folgenschwerer Abstimmungsfehler im Rintelner Mittelfeld, Christiadis kam in Schussposition und lochte aus sieben Metern zum Führungstor für Mecklenheide ein. Aber Rinteln antwortete nur fünf Minuten später. Mustafa verwandelte einen Handelfmeter sicher zum 1:1-Pausenstand. Nach dem Wechsel noch einmal Glück für den SC, Christiadis schlug den Ball nach einem Abstimmungsfehler in der SC-Abwehr am leeren Tor vorbei. Nach einem Lattenkracher von Paul Alles in der 56. Minute in der 60. Minute endlich die hoch verdiente Rintelner Führung. Mustafa bediente Özkan, der gleich drei Mecklenheider Abwehrspieler aussteigen ließ und flach einlochte. Aber nur zehn Minuten später waren die Gastgeber wieder zurück. Nach einer Ecke konnte Ballis per Kopf das schmeichelhafte 2:2 markieren. In der Schlussphase nur der SC: Mingram vergab, Nils Rinne traf gleich zweimal die Latte. Nach dem Schlusspfiff das eigentlich bedeutungslose Elfmeterschießen, nur noch eine Gaudi für die gut 300 Zuschauer. Der SC Rinteln gewann mit 6:4. Trainer Rinne nach dem Spiel hochzufrieden: "Dieses Remis war für uns ganz wichtig, mit gleicher Leistung und Einstellung werden wir am Dienstag unser zweites Match zu Hause gegen Uetze gewinnen und das Thema Kreisliga ist vom Tisch." SCR: Wellhausen, Marten, Alles, Pappas, Klappauf, Wittek, Mingram, Muzik (85. Nils Rinne),Özkan, Mustafa, Eisermann (42. Kober).



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