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Mitglieder des Rintelner Kanu-Clubs beim Abpaddeln auf der Mulde bei Dessau

Tolle Atmosphäre in der Biosphäre

Rinteln (rd). Als Paddel-Neulinge sind Winfried, Regina, Angela, Kirsten und Marten Quadfasel mit weiteren Mitgliedern des Rintelner Kanu-Clubs (RKC) nach Dessau gereist, um dort am Abpaddeln auf der Mulde teilzunehmen. In unserer Zeitung berichten sieüber ihre Erfahrungen.

veröffentlicht am 26.10.2007 um 00:00 Uhr

RKC-Mitglieder beim Abpaddeln auf der Mulde: Nur für drei Tage i

"Die Junkers Paddelgemeinschaft hatte uns zum Abpaddeln auf der Mulde eingeladen hatte. Die Mulde führt zwischen Raguhn und Dessau durch ein Biosphärenreservat. Die Stadt Dessau erteilt nur für drei Tage im Jahr die Erlaubnis, den Fluss zu befahren. Auf der Strecke darf nur im Notfall an Land gegangen werden. Durch diese Maßnahme soll die Natur die Gelegenheit bekommen, sich von den Umweltsünden aus der Zeit der DDR zu erholen. Gemeinsam mit den Paddlern aus Dessau und Umgebung ging es vom Bootshaus nach Raguhn. Unterhalb eines Wehres wurden die Boote ins Wasser gesetzt und die Fahrt konnte beginnen. Bei noch trüber Luft und klammer Temperatur nahmen wir die Verfolgung der "Junker" auf, die sofort ein flottes Tempo vorlegten. Trotzdem konnten wir in entspannter Atmosphäre die Natur genießen. Das Wetter klarte immer mehr auf und gegen Mittag hatten wir einen strahlend blauen Himmel. Im Stadtgebiet von Dessau erreichten wir dann ein Wehr, an dem die Boote umgesetzt werden mussten. Nach einer kurzen Pause ging es weiter Richtung Elbe. Kurz vor der Mündung gab es unter zwei Brücken noch eine kleine "Wildwassereinlage". Aber dank der Empfehlungen der ortskundigen Paddler konnten wir auch diese "Klippen" heil umschiffen. Einen Monat vorher sollen hier übrigens sechs Boote gekentert sein. Der Titel des Bademeisters für die neue Saison wurde an diesem Wochenende aber noch nicht vergeben... Nach etwa zwei Kilometern auf der Elbe erreichten wir dann wieder das Bootshaus in Dessau. Dort hatten die Junker (die schon lange da waren) Kuchen, Kaffee und Tee vorbereitet. In gemütlicher Runde lernte man sich kennen und konnte so manche schöne Geschichte austauschen, ebenso wie beim gemeinsamen Abendessen im Brauhaus von Dessau. Am letzten Morgen war noch eine kleine Paddeltour auf der Elbe geplant. Kurz vor Aken wurde dabei wieder unsere Aufmerksamkeit gefordert: Eine Gierfähre musste passiert werden. Dabei galt es, das Stahlseil im Fluss ohne Kollision zu überfahren. Ein sehr entspanntes Wochenende - und hoffentlich werden wir im nächsten Jahr wieder eingeladen!" Infos im Internet: www.rkc-rinteln.de

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