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Grundschüler präsentieren sich als kleine Künstler / Giraffe aus Draht, Papier und Kleber

Toiletten mit Mosaikbildern verschönert

Rehren (la). Künstlerisch, farbenfroh und obendrein noch praktisch gestaltet sich die derzeitige Projektwoche in der Auetaler Grundschule. Alle Klassen sind in die Projekte mit eingebunden und machen mit Begeisterung mit.

veröffentlicht am 23.11.2007 um 00:00 Uhr

Lukas (v. vorne), Pia und Sarah arbeiten mit viel Eifer an den F

Die Toilettenräume zu verschönern war der Wunsch der Schulkinder, die in einer früheren Befragung, was ihnen an der Schule besonders gut und nicht so gut gefällt, durchweg die Toiletten als triste Örtlichkeit bemängelt hatten. Fliesenlegermeister Jürgen Wiechmann aus Rolfshagen ließ sich nicht zweimal bitten, als er gefragt wurde, ob er zusammen mit den Schülern die Toilettenräume verschönern könnte. "Er gibt uns nicht nur tolle Ratschläge und legt selber Hand an, er hat uns auch das Material besorgt und gesponsert, damit auf den Fliesen in den Waschräumen Mosaikbilder entstehen können", so die Lehrerin Carola Einhaus, die das Projekt mit Ursula Ehlers und Jörg Höner begleitet. In der Mädchentoilette wurden zunächst Fischmotive aufgemalt, dann verschiedenfarbige Fliesen "zertrümmert" und in filigraner Kleinarbeit mit Mörtel aufgebracht. In der Jungentoilette wurde mit der gleichen Technik ein Rennauto auf die schlichten Fliesen gebracht. Jutta Wächter und Kerstin Liwack vom Malkreis des Kulturvereins haben sich mit den Schülern der 3. Klassen in den Werkraum zurückgezogen. Dort zeigten sie den kleinen Künstlern, wie mit Acrylfarbe und ein wenig Geschick farbenfrohe Gemälde auf einer gerahmten Leinwand entstehen können. Beim dritten großen Projekt gab es nicht nur klebrige Finger, sondern auch "lange" Arme, denn um am Objekt arbeiten zu können, brauchte man eine Leiter. Mit viel Papier und Papierrollen, Draht und Kleber entstand eine Giraffe, der man in einer Höhe von gut 2,50 Meter in die Augen schauen konnte. Gleich ein ganzes Team aus Lehrerinnen, Eltern und Hausmeister Friedhelm Baule machte sich zusammen mit den Kindern der 2. Klassen an die Arbeit, um dem Tier auf die Beine zu helfen. Es soll in der Pausenhalle einen Platz finden und die Kinder an die "Giraffensprache" erinnern, die im Gewaltpräventionsprogramm der Schule eine große Rolle spielt. In der Pausenhalle stehen bereits fertige Zaubertürme, die den künstlerischen Arbeiten von Hundertwasser nachempfunden sind. In der Projektwoche entstanden aber auch kleine Geschichten und handgemalte Bilder der Kinder, die später zu einem Bilderbuch gebunden werden sollen und vielleicht einmal an die Zeit in der Grundschule erinnern werden.

Klebrige Finger bekommen Franziska und Louis beim Bekleben der 2
  • Klebrige Finger bekommen Franziska und Louis beim Bekleben der 2,50 Meter hohen Giraffe.


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