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Tönebön-Stiftung übernimmt Pflegekammerbeitrag für Mitarbeiter

Die Hamelner Tönebön-Stiftung geht im Streit um die neue Pflegekammer einen ungewöhnlichen Weg: Sie will ihren Mitarbeitern den Beitrag bezahlen. Regine Latzko, Alleinvertretungsberechtigter Stiftungsvorstandes, sieht es "als Anreiz". Angesichts des Mangels an Pflegekräften ist der Wettbewerb unter den Einrichtungen groß. "Für mich persönlich ist das eine gute Sache", sagt Thomas Tilly, der als Pfleger im Tönebön am See arbeitet. Die Frage sei, wie die andere Arbeitgeber sich verhalten. "Über eine vom Arbeitgeber finanzierte Pflegekammer mit Stimmrecht bei den Fachkräften muss man natürlich neu nachdenken", sagt er. Deshalb müsse man jetzt schauen, wie sieht es bei anderen Einrichtungen aussieht. In der Kammerversammlung wird derweil die Überarbeitung des Pflegekammerbeitrags diskutiert.

veröffentlicht am 10.01.2019 um 11:55 Uhr



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