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Bauantrag für Demenz-Projekt „Tönebön am See“ gestellt / Appell an ambulante Pflegedienste, auch mehr auszubilden

Tönebön-Stiftung bildet viele Pflegekräfte aus

Hameln. Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Julius- Tönebön-Stiftung. Das machten Dieter Joschko, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums und Herbert Schneider, Stiftungsvorstand, beim Neujahrsempfang im Veranstaltungssaal der Stiftung in der Fischbecker Straße deutlich. Zahlreiche Gäste nutzten den Abend zu einem regen Gedankenaustausch.

veröffentlicht am 26.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:21 Uhr

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„Die Unternehmensphilosophie der Tönebön-Stiftung geht von einer hohen Qualität der Pflege aus“, erklärte Joschko. „Und dass wir dieser uns selbst gestellten hohen Anforderung gerecht werden, zeigen die Bewertungen durch den MDK.“ Die vollstationäre Pflege und solitäre Kurzzeitpflege wurde mit einer 1,0 und die ambulante Pflege mit 1,2 bewertet. Eine weitere wichtige Kennziffer sei die Auslastungsquote von 98% in den jeweiligen Einrichtungen.

Schneider verdeutlicht in seiner Rede, dass die Ausbildungsquote bei über 50 Prozent liege. „Das ist eine Ausnahmeleistung und zeigt auf, dass die Stiftung erkannt hat, wie wichtig die Ausbildung von Nachwuchskräften ist. Wir leisten damit über Bedarf hinaus einen hohen Beitrag für die Ausbildung von Nachwuchskräften und damit gegen den Pflegenotstand“.

Schneider appelliert: „Tatsache ist, dass in Niedersachsen bislang 94 Prozent der Ausbildungsplätze in der Altenpflege durch die stationären Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Diese Handhabung verläuft konträr zur Zielsetzung der Politik, die der ambulanten Pflege den Vorrang vor der stationären Pflege einräumt. Wenn auch die ambulanten Pflegedienste verstärkt ausbilden würden, könnten zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden.“

Die wachsende Zahl dementer Senioren bedeutet auch für die Julius-Tönebön- Stiftung, dass sie sich darauf ausrichten will und die Betreuung optimieren will. „Den hieraus bestehenden Handlungsbedarf haben wir mit dem Dementenprojekt Tönebön am See aufgegriffen“, berichtet Schneider. Dabei entstehen 48 Pflegeplätze und rund 30 Arbeitsplätze. Die Stiftung hofft, dass die Baugenehmigung in Kürze erteilt wird, damit der Bau in diesem Jahr beginnen kann. Die Stiftung dankt für die Unterstützung von Rat und Verwaltung für dieses Seniorenprojekt am Rande der Stadt.



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