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Berghütte Barbara informiert über Sprengung

Todenmann bleibt skeptisch: "Sind gebrannte Kinder"

Todenmann (rd). Auf Initiative des Ortsrates hatte Ortsbürgermeister Uwe Vogt die Berghütte Barbara um Informationen über das neue Sprengverfahrens gebeten (wir berichteten). Der Ortsrat Todenmann war vor allem daran interessiert, inwieweit durch die geplanten Sprengungen Anwohner aus Todenmann beeinträchtigt werden könnten. Zudem wollte man wissen, ob es zu Folgeschäden in den anliegenden Wohnbereichen oder am Berg selbst kommen könnte.

veröffentlicht am 14.09.2007 um 00:00 Uhr

Die Präsentation erfolgte durch die Firma Dynaenergetics GmbH Co KG, die hier die Sprengungen durchführen möchte. Die theoretischen Berechnungen ließen zwar keine Zweifel erkennen; trotzdem müsse man ganz sicher sein, ob man den wirtschaftlichen Erwartungen und auch den Anliegen der Anwohner gerechtwird. Insofern sei die Kontrolle auch durch die zuständigen Behörden gegeben. Bei diesem Sprengverfahren werden unter sehr großem kurzzeitigem Sprengstoffdruck hochwertige Verbundstoffe hergestellt, die zur Materialeinsparung führen. Trotz der fachlich fundierter Ausführungen hätten die Todenmanner Ortsratsmitglieder nach wie vor Zweifel, erläuterte Paul Egon Mense, ob diese Sprengungen schadlos für den Berg und erträglich für die naheliegenden Anwohner durchgeführt werden können. Klaus Helmentag brachte es auf den Punkt: "Wir sind gebrannte Kinder und sind deshalb Versprechungen gegenüber sehr kritisch geworden, zumal wir alle ja auch keine Fachleute sind." Um letzte Zweifel zu beseitigen, schlug Mense vor, die Ortsratsmitglieder rechtzeitig informatorisch in das Vorhaben einzubinden, das heißt, bereits die Ergebnisse der ersten Probesprengungen in einer weiteren Veranstaltung vorzustellen.



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