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Akten jetzt bei Staatsanwaltschaft / Ermittler prüfen "hinreichenden Tatverdacht" gegen 42-jährigen Bückeburger

Tod am Bornbrink: Zweite DNA lässt sich nicht zuordnen

Bückeburg (rc). Im Fall der erwürgten 49-jährigen Frau vom Bornbrink hat sich die Spurenlage weiter verschlechtert. Nach DNA-Analysen steht jetzt fest, dass sich nur eine gefundene DNA-Spur einem Verdächtigen zuordnen lässt. Die zweite DNA-Spur lässt sich derzeit keiner Person zuordnen, teilte die Pressesprecherin der Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg, Gabriela Mielke, auf Anfrage unserer Zeitung mit. Inzwischen liegen die Akten bei der Staatsanwaltschaft Bückeburg, die über das weitere Vorgehen zu entscheiden hat.

veröffentlicht am 11.04.2007 um 00:00 Uhr

Die 49-Jährige war Mitte Oktober des vergangenen Jahres tot auf ihrem Bett in ihrer Wohnung am Bornbrink gefunden worden (wir berichteten). Erwürgt, wie die Ermittler rasch herausfanden. Schon wenige Tage später konnte ein dringend Tatverdächtiger festgenommen werden, ein 42-jähriger Bückeburger. DerHaftrichter erließ damals Haftbefehl, der aber kurz darauf wieder außer Vollzug gesetzt wurde, da nur noch ein "hinreichender Tatverdacht" bestand. Denn zwischenzeitlich hatten die Kriminologen am Hals der erwürgten Frau eine zweite DNA-Spur sichergestellt, die nicht zu der des Tatverdächtigen passte. Daraufhin mussten alle , die während der Ermittlungen mit dem Leichnam in Kontakt hätten kommen können, eine DNA-Probe abgeben. Das Ergebnis dieser aufwändigen Analyse liegt mittlerweile vor. "Die DNA stammt von einer uns unbekannten Person", so die Polizeisprecherin. Die Ermittlungsakten sind mittlerweile an die Staatsanwaltschaft Bückeburg übergeben worden. Sie muss jetzt anhand der Indizien und Aktenlage entscheiden, ob gegen den derzeit einzigen Verdächtigen ein "hinreichender Tatverdacht" vorliegt , also Anklage erhoben werden kann. "Derzeit laufen weitere Ermittlungen", teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg, Bodo Becker, auf Anfrage unserer Zeitung mit. Zu weiteren Auskünften war er mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht bereit.



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