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Eintracht Bückeberge enttäuscht beim 1:1 in Schwüblingsen / Konkurrent siegt 12:1

Titelträume enden auf der Zielgeraden

Frauenfußball (pm). Die Meisterschaftschancen sind dahin. Nach dem 1:1 am vorletzten Spieltag der Bezirksliga beim TuS Schwüblingsen mutiert das "Endspiel" des TSV Eintracht Bückeberge beim Tabellenführer 1. FFC Hannover am kommenden Sonnabend zum Freundschaftsspiel gegen den neuen Meister. Der FFC sicherte sich mit einem 12:1 beim Tabellendritten TV Neuenkirchen den Titel vorzeitig.

veröffentlicht am 15.05.2007 um 00:00 Uhr

Jana Stolte (l.) spielte unbekümmert auf, konnte aber nicht den

Entscheidend für das geplatzte "Finale" war aber letztlich die eigene dürftige Leistung, das räumt auch Kranz ein: "Keine unserer Spielerinnen hat Normalform erreicht. Alle waren übernervös." Am besten ging noch Nachwuchstalent Jana Stolte mit der Situation um, die unbekümmert aufspielte und die TuS-Abwehrmehrfach düpierte. Vor der Pause hielt der TSV gegen die mit der Neigung des Platzes anrennenden Gastgeberinnen und den böigen Wind souverän das 0:0, hatte dabei durch Inka Schütt, Meike Hunte und Maxine Morast sogar Möglichkeiten zur Führung. Nach dem Wechsel konnten sich die Gastgeberinnen kaum noch befreien. Und nach weiteren guten Chancen traf Geburtstagskind Hunte (60. Minute) im Nachschuss zur erlösenden Führung. Damit erlosch aber plötzlich das an diesem Tag ohnehin nur schwache Licht im Bückeberger Spiel. Der Ausgleich lag in der Luft und als Torfrau Sonja Braun eine verunglückte Flanke nur an die Latte lenken konnte (75.) nickte Jessica Kleemann den Abpraller zum Ausgleich über die Linie. Erst jetzt erkannten die Gäste den Ernst der Lage, konnten gegen die energisch um den Punkt kämpfenden Schwüblingserinnen in der hektischen Schlussphase mit sechs Minuten Nachspielzeit keinen Treffer mehr erzielen. Als Tabellenzweiter bleibt dem TSV jedoch eine weitere Aufstiegschance zur Bezirksoberliga. Das Relegationsspiel gegen den Zweiten der Staffel 2, die SG Hemmingen/Rethen, ist allerdings noch nicht terminiert, da als Gegner rechnerisch auch noch der designierte Meister der Staffel 2, Eintracht Hameln, in Frage kommt. TSV: Braun, Pelzer, Klement, Kasseck, Nahrhold (65. Kiemstedt), Mathiesen, L. Syla, Schütt, Morast, Hunte (89. Bleidißel), Stolte (60. Gräbe).



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