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Heimatpflege-Verein legt neueÜbersichtskarte für die Gemeinde Apelern vor

Tipps für Wanderer und Spaziergänger

Apelern (nah). 16 Jahre nach der Premiere hat der Apelerner Verein für Heimatpflege und Fremdenverkehr eine neue Wanderkarte für das Gemeindegebiet aufgelegt. Es gibt eine Skizze mit farbigen Markierungen und Wissenswertes über die sechs Ortsteile.

veröffentlicht am 05.06.2007 um 00:00 Uhr

Werner Hirt will die Wanderkarte dem Tourismus-Flyer der Samtgem

Vor 16 Jahren hatten die Heimatpfleger einen noch größeren Aufwand betrieben. Damals wurden Pfähle gesetzt und mit Apfelsymbolen in verschiedenen Farben die Routen markiert. Viele der kleinen Schilder sind immer noch zu finden. Wo sie inzwischen fehlen, hilft nun die kleine Karte weiter, die zudem auch alle Ruhebänke markiert. Vorsitzender Werner Hirt ist zufrieden. Zwar zeigt das Blatt nicht alle Neubauviertel, aber eine andere Kartengrundlage "hätten wir ganz einfach nicht bezahlen können". So wurde das vorliegende Original genommen, darin aber einige wesentliche Änderungen nachgetragen. Auch der Verlauf einer wichtigen Route ist neu bestimmt worden. Die direkte Verbindung zwischen Deister und Bückeberg, die besonders für Fernwanderer interessant ist, führte bisher über das Gut Lübbersen und die Autobahnbrücke. Wegen der starken Verkehrsbelastung durch den nahen Logistikpark wurde die früher auch als "Apelerner Kirchweg" bezeichnete Etappe aufgegeben. Nun geht es zwar noch durch Feggendorfs Feldmark in Richtung Lübbersen, dann folgt der Weg der Landstraße bis zum Klärwerk, von dort entlang der B 442 nach Apelern und weiterüber den Großen oder den Kleinen Riesen nach Reinsdorf. Zu gern hätte Hirt übrigens genau diese Wegführung als Teilstück des mit X 11 bezeichneten "Bückeberg-Weges" des "Schaumburger Land"-Tourismus' gesehen. Aber dieser verläuft an Reinsdorf vorbei nach Beckedorf und weiter nach Bad Nenndorf. Auch für einen Spaziergang hat die Karte etwas zu bieten. Mühelos lassen sich fußläufig eine oder mehrere Ortsteile miteinander verbinden. Um jedoch die Länge und damit den Zeitbedarf zu ermitteln, bedarf es ein wenig der Tüftelei. Denn nur aus der Karte selbst gehen vereinzelt Entfernungsangaben hervor. Der kleine Flyer ist als Einleger für das im gleichen Format kürzlich erschienene Samtgemeindeprospekt bestimmt. "Darin gibt es so viele schöne Bilder, so dass wir nicht auch noch welche abdrucken mussten", freut sich Hirt über die aus seiner Sicht "gelungene" kommunale Fremdenverkehrswerbung. Jetzt muss sich das kleine Apelerner "Gästemagazin" nur noch verbreiten. Die Apelerner wollen damit natürlich auf Tourismusbörsen vertreten sein. Außerdem wird es durch das Rathaus verschickt. Wer in der Nähe wohnt, kann die Wanderkarte in den Gaststätten "Zum alten Friederich" und "Breeges Berghof" sowie im Lauenauer "Felsenkeller" und im "Montana-Hotel" im Logistikpark bekommen. Außerdem liegt sie in der Apelerner Sparkasse sowie bei Getränke-Peters aus.



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