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Tierschutzpartei gut im Rennen

Wenn nur Kinder und Jugendliche das Stimmrecht hätten, würde die SPD bei der Bundestagswahl knapp vor Union (CDU/CSU) und Grünen liegen. Der Deutsche Bundesjugendring hat die unter 18-Jährigen gefragt, wen sie wählen würden. In Schulen und Freizeiteinrichtungen wurden dazu richtige Wahllokale eingerichtet 126 000 Jugendliche haben abgestimmt. Die SPD bekam bei dieser U18-Wahl 20,45 Prozent der Stimmen. Die Grünen wurden von 20 Prozent, die Union von 19,35 Prozent gewählt. Ginge es nach den Kindern und Jugendlichen, kämen auch die Linke mit 10,35 Prozent und die neue Piratenpartei mit 8,7 Prozent der Stimmen ins Parlament. Über fünf Prozent – und damit auch im Bundestag vertreten – wären die FDP mit 7,6 Prozent und – ziemlich überraschend – die Tierschutzpartei mit 5,19 Prozent. Die rechtsextreme NPD würde es mit 4,2 Prozent nicht schaffen.

veröffentlicht am 24.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 24.09.2009 um 20:30 Uhr

Auch in Hameln wurde am Viktoria-Luise-Gymnasium, in der Handelslehranstalt und in der Elisabeth-Selbert-Schule gewählt. Hier waren die Grünen mit 21 Prozent stärkste Partei, gefolgt von der SPD (17), der CDU (16), der Tierschutzpartei (15) und den Piraten (13). Die FDP bekam 8, die Linke in Hameln nur 4 Prozent. Die meisten Erststimmen bekam in Hameln der Grünen-Kandidat Marcus Schaper.



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